Cyber-Mobbing: Wichtige Tipps für Opfer

Mädchen vor Laptop
30. März 2016
Cyber-Mobbing: Wichtige Tipps für Opfer
Vertrauensperson sollte bei Vorgehensweise mit einbezogen werden

Durch die Anonymität des Internets ist das Cyber-Mobbing entstanden. Doch feige Beleidigungen und Verleumdungen anderen Menschen gegenüber dürfen nicht toleriert werden. So können sich Opfer wehren.

Das Internet vergisst nichts: Werden erst einmal verunglimpfende Bilder und fiese Beleidigungen über eine bestimmte Person im Internet verbreitet, ist es schwer, alle Inhalte endgültig zu löschen. Deswegen sollte man sich im Internet grundsätzlich vorsichtig bewegen. Insbesondere wenn man in Sozialen Netzwerken aktiv ist, sollten nicht zu viele persönliche Daten für jedermann zugänglich sein.

Darauf verweist die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes und gibt Tipps, was zu tun ist, wenn man im Internet gemobbt wird.

  • Beleidigende oder sogar bedrohliche E-Mails dürfen nicht toleriert werden. Kinder und Jugendliche sollten aber nicht direkt auf solche E-Mails oder SMS antworten, sondern Eltern und andere Vertrauenspersonen einbeziehen.
     
  • Vertrauen Sie sich Freunden oder Eltern an. Bei Schülern sollte auch die Schule informiert werden.
     
  • Bewahren Sie Beweismaterial auf: Speichern Sie die verbreiteten Bilder und beleidigende E-Mails und SMS.
     
  • Wenden Sie sich in schwerwiegenden Fällen sofort an die Polizei und erstatten Sie Anzeige.
     
  • Bilder und Videos, die ohne Erlaubnis des darin Gezeigten veröffentlicht werden, sollten immer wieder gelöscht werden.Die Löschung kann über den Netzwerk-Betreiber vorgenommen werden. Auch so genannte Fake-Profile (die andere im Namen des Betroffenen erstellt haben) können so ebenfalls aus dem Netzwerk entfernt werden.

Schutz vor Cybermobbing:

Laut Angaben der Polizei sollten möglichst wenig persönliche Daten im Internet preisgegeben werden. Vor allem in sozialen Netzwerken sollte niemals die vollständige Adresse oder die Handynummer angegeben werden. Darüber hinaus ist es laut Polizeiangaben ratsam möglichst wenig Bilder und Videos ins eigene Profil einzustellen. Beachten Sie beim Anlegen Ihres Profils die Sicherheitseinstellungen für den privaten Bereich.

Der Privatbereich sollte nicht für jedermann freigegeben und jede Freundschaftsanfrage geprüft werden. Die Polizei rät die Privatsphäre nur dem engsten Freundeskreis zugänglich zu machen. dzw

Weiterführende Informationen und Links: