Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte wird 30 Jahre

Kinder in Afrika
12. Mai 2017
Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte wird 30 Jahre
Bundeszahnärztekammer gratuliert

Weltweit im Einsatz, meistens unter erschwerten Bedingungen: Das charakterisiert die Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte (HDZ). Diese wird 30. Was sich seit 1987 getan hat.

Seit 30 Jahren engagiert sich die Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte für Lepra- und Notgebiete (HDZ) weltweit, um in akuten Katastrophen aber auch langfristig Not zu lindern. Das Hilfswerk wurde am 18. Mai 1987 gegründet und feiert 2017 sein 30-jähriges Bestehen.
Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) dankt dem HDZ für sein verlässliches Engagement.

Unterstützung aus dem Berufsstand

"Das Bewusstmachen in der deutschen Zahnärzteschaft, dass auch wir in unserer gemeinsamen ethischen Verpflichtung durch lebensnotwendige Maßnahmen die Welt menschlicher gestalten können, war in den vergangenen Jahren stets ein Anliegen dieses Hilfswerks (HDZ)", so Dr. Klaus Winter, Vorsteher der Stiftung HDZ.

Mittlerweile gehört zum Hilfswerk ein Team, das in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten vor allem Unterstützung aus dem Berufsstand erfahren habe. Alle Helfer hätten das Hilfswerk weltweit zu einem karitativen, anerkannten Netzwerk geformt.  "30 Jahre erfolgreiche Rückschau zu halten, veranlasst mich, nicht nur allen Kollegen, sondern auch allen Redaktionen - besonders unserer berufsständischen Presse – herzlich zu danken", so Winter. 

BZÄK gratuliert

Auch die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) gratuliert der Stiftung zum Jubiläum. "Die Projekte des HDZ sind so vielfältig wie die Länder, in denen es hilft. Das HDZ ist schnell, bürokratiearm und hat in den 30 Jahren viel Not gelindert: Z.B. Soforthilfe nach der Tsunamikatastrophe geleistet oder langfristig Kliniken aufgebaut“, so der Präsident der Bundeszahnärztekammer, Dr. Peter Engel. Laut eigenen Angaben dankt die BZÄK vor allem Winter, der seit 1996 bis heute als Vorsteher das Hilfswerk lenkt und allen Mitstreitern und in den Projekten selbst tätigen Zahnärzten für ihr soziales Engagement.

Mit Spenden finanziert

Das HDZ gilt als die größte zahnärztliche Hilfsorganisation, die sich ausschließlich aus Spenden finanziert. Darüber hinaus koordiniert es die Hilfe vieler Zahnmediziner und hilft in Krisen- und Kriegsgebieten, bei Naturkatastrophen und humanitären Notlagen mit Soforthilfemaßnahmen aber auch dem Infrastrukturaufbau und Hilfe zur Selbsthilfe. Auch der Kampf gegen HIV/AIDS und Lepra zählt zu den Aufgaben des HDZ. Seit 2010 ist die BZÄK Schirmherrin der Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte. dzw

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