Besser sehen: Augentraining für Zahnärzte

31. Januar 2017
Besser sehen: Augentraining für Zahnärzte
Visualtrainerin Alexandra Römer gibt Tipps für einfache Übungen

Video – "Bauch, Beine, Po" für die Augen – geht das? Ja, das geht. Warum es sich gerade für Zahnärzte lohnt und welche Übungen sich ganz einfach zwischendurch machen lassen, beschreibt Visualtrainerin Alexandra Römer.

Zahnärzte arbeiten überwiegend am Stuhl im Nahbereich, die Belastung für die Augen ist einseitig, sie werden müde, trocken und röten sich. Das ist unangenehm und kann obendrein die Sehleistung beeinträchtigen.

 

Augentraining für Zahnärzte: Visualtrainerin Alexandra Römer hat im Video Tipps und Übungen zum Nachmachen. (© DZW-TV)

 

Beim Augentraining berücksichtigt Römer das Skeffington-Modell, entwickelt von dem Amerikaner Arthur Marten Skeffington. Es gliedert das Sehen in vier Teilbereiche. Nicht nur eine gute Sehschärfe zu haben, macht gutes Sehen aus, sondern genauso wichtig sind Augenbewegungen, Beidäugigkeit und Wahrnehmung. Entscheidend ist das Zusammenspiel. Für alle Bereiche des Sehens gibt es spezielle Übungen.

Das Skeffington-Modell: Entscheidend für gutes Sehen ist das Zusammenspiel der vier Teilbereiche Augenbewegungen, Beidäugigkeit, Scharfstellung und Wahrnehmung.

(Grafik: Alexandra Römer, blicksprung.de)

Alexandra Römer ist Augenoptikermeisterin, zertifizierte und geprüfte Funktionaloptometristin sowie anerkannte Fachberaterin für Sehbehinderungen. Sie hat in Bremen eine Praxis für optometrisches Visualtraining. Mehr Infos zu ihrer Arbeit gibt es unter blicksprung.de.

Auf dem Deutschen Zahnärztetag 2016 in Frankfurt hat Römer bei der 43. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitswissenschaft und Zahnheilkunde (AGAZ) Zahnärzten und ihren Teams Tipps gegeben, wie sie die Sehkraft durch Visualtraining verbessern können. dzw

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