Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte unterstützt Famulatur im Ausland

28. November 2016
Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte unterstützt Famulatur im Ausland
Stiftungsvorsteher Dr. Klaus Winter will Engagement junger Zahnmediziner fördern

Video – Zahnmedizinstudenten, die ihre Famulatur in einem Hilfsprojekt im Ausland machen wollen, können vom HDZ Unterstützung bekommen. Wie das funktioniert.

Die Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte (HDZ) will ab dem nächsten Jahr Zahnmedizinstudenten unterstützen, die ihre Famulatur in einem Auslandshilfsprojekt machen wollen. Das gab Dr. Klaus Winter vom HDZ spontan auf dem Studententag 2016 in Frankfurt bekannt.

 

Dr. Klaus Winter vom HDZ ist begeistert vom Engagement der jungen Zahnmediziner beim Studententag 2016. Wie er sie unterstützen möchte, erzählt er im Video. (© DZW-TV)

 

Zur Famulatur ins Ausland – Wie geht das?

Beim 11. Studententag drehte sich alles um das Thema Famulatur und Hilfsprojekte und -einsätze im Ausland. Die Teilnehmer erfuhren Grundsätzliches: Wo kann ich hingehen? Welche Organisation passt zu mir? Wie bereite ich mich am besten vor? Eingeladen zu diesem Programm hatte unter anderem der Bundesverband der Zahnmedizinstudenten in Deutschland (BdZM). Zum Video über den Studententag geht es hier.

Der Zahnmedizinische Austauschdienst (ZAD) und mehrere Hilfsorganisationen stellten sich und ihre Projekte vor. Die jungen Zahnmediziner konnten außerdem Teilnehmer früherer Einsätze direkt ansprechen, um sich ein eigenes Bild zu machen.

Wo und wie das HDZ hilft

Das HDZ sammelt ausgedientes Zahngold sowie Geld und Sachspenden, um sich an Entwicklungsprojekten in Afrika, Südamerika, Asien und Osteuropa zu beteiligen. Der Kernbereich der Projekte ist die zahnmedizinische Versorgung.

Neben der sachlichen und fachlichen Unterstützung von Zahnstationen setzt sich das HDZ aber auch bei Waisenhäusern, Kinderheimen und Schulen ein, bei Lepraprojekten und bei Aufbau und Ausstattung von Krankenstationen.

Außerdem leistet das HDZ Hilfe zur Selbsthilfe in der Schul- und Berufsausbildung, bei der Einrichtung von Arbeitsstätten, bei der Unterweisung von Ärzten und Hilfspersonal an den gelieferten Ausrüstungsgegenständen sowie bei der Versorgung mit Medikamenten.

Aus einer 1981 entstandenen Initiative des Göttinger Zahnarztes Carl Heinz Bartels wurde 1987 die "Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte für Lepra- und Notgebiete". Seit 2010 ist die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) Schirmherrin der Stiftung.

Mehr Infos zum HDZ und den Projekten gibt es auf der Website der Stiftung. Dort finden Sie auch das Spendenkonto. dzw

Ähnliche Beiträge