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7. Mai 2018

Kurzmeldungen KW 19/2018

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Sicherheitslücke bei Twitter: Nutzer sollen ihre Passwörter ändern

Der Online-Kurzmitteilungsdienst Twitter hat aktuell seine Nutzer aufgefordert, vorsichtshalber ihre Passwörter zu ändern. Grund sei eine interne Sicherheitslücke: Ein Software-Fehler habe dazu geführt, dass nicht verschlüsselte Passwörter in einem internen Verzeichnis gespeichert worden seien, teilte das Unternehmen mit. Grundsätzlich werden Passwörter immer verschlüsselt oder zumindest mithilfe von Algorithmen verschleiert gespeichert. Zwar sei der Fehler behoben und kein Hackerangriff von außen oder gar Missbrauch der Daten festgestellt worden, dennoch empfiehlt Twitter seinen Nutzern, ihre Passwörter zu ändern. Der Kurznachrichtendienst ist insbesondere bei Politikern, Journalisten, Aktivisten und Prominenten beliebt und hat derzeit rund 330 Millionen Nutzer.

Jodel: Berliner Social-Media-App zählt mehr als eine Million Nutzer

Das Berliner Start-up Jodel, das seit 2014 eine gleichnamige Social-Media-App betreibt, hat nach eigenen Angaben in puncto Nutzerzahl die Millionenmarke überschritten. Allein in Deutschland sei die Nutzerzahl in einen siebenstelligen Bereich gerutscht. Aber auch in den skandinavischen Ländern sowie in Österreich und in der Schweiz werde die App aktiv genutzt. Besonders beliebt ist Jodel bei Studenten. Es geht nicht primär um persönliche Profile wie beispielsweise auf Facebook, sondern um Beiträge („Jodels“), die für einen bestimmten Standort gedacht sind. Nach dem Herunterladen der App kann man sich sofort anonym mit anderen Nutzern im Umkreis von zehn Kilometern austauschen.

Facebook: Social-Media-Gigant will ins Dating-Geschäft einsteigen

Auf der Entwicklerkonferenz F8 in San Jose kündigte Mark Zuckerberg an, künftig eine Dating-Funktion auf Facebook anbieten zu wollen. Anders als bei den Konkurrenten wie zum Beispiel Tinder soll es nicht um One-Night-Stands gehen. Die Zusatzmöglichkeit richte sich an Benutzer, die „bedeutsame, langfristige Beziehungen suchen“, sagte der Facebook-Gründer. Bei der Partnersuche werde der Algorithmus keine Facebook-Freunde von Nutzern als mögliche Date-Partner vorschlagen. Es handle sich um eine sogenannte „opt-in“-Funktion, was bedeutet, dass sich ein Nutzer aktiv dazu entscheiden muss, die Dating-Option auszuwählen. Die Sicherheitsstandards und der Datenschutz würden von vornherein zu den Grundprinzipien des Facebook-Datings zählen, betonte Zuckerberg.