Wirtschaft

Geschäftsführung

Naoya Uehara löst Yoshiki Kuroki bei Kuraray ab

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Kuraray

Naoya Uehara (l.) ist neuer zweiter Geschäftsführer der Kuraray Europe GmbH. Er löst Yoshiki Kuroki (r.) ab.

Mit mehr als 9.000 Angestellten weltweit zählt die Kuraray-Gruppe, ein Spezialchemie-Unternehmen mit Zentrale in Tokio, laut eigener Angabe zu den Marktführern in der Herstellung industrieller Polymere und synthetischer Mikrofasern. Seit dem 15. Februar 2018 ist Naoya Uehara neues Mitglied der Geschäftsführung bei der Kuraray Europe GmbH (KEG).

Nach seinem Studienabschluss an der Universität Osaka stieg Uehara 1982 bei Kuraray ein. In 36 Jahren Betriebszugehörigkeit lernte er das Unternehmen, seine Geschäftsbereiche und Märkte kennen – auch in Deutschland: Von 2002 bis 2008 leitete der 59-Jährige das Controlling der KEG. Ab 2009 verantwortete er am Hauptsitz in Tokio unter anderem die Finanzkommunikation sowie das globale Business Controlling und die Projektplanung. Nach einem Wechsel nach Wilmington (Delaware, USA), wirkte er dort in verschiedenen Positionen, zuletzt als Director der Kuraray America Inc. Mit der Berufung in die Geschäftsführung beginne eine neue Phase der erfolgreichen Tätigkeit Ueharas für die Kuraray-Gruppe, die ihn in den vergangenen 36 Jahren rund um den Globus führte. „Mein persönliches Ziel ist es, all meine Erfahrungen aus den verschiedenen Stationen im Ausland einzubringen und so zum regionalen Erfolg der KEG beizutragen“, erläutert Uehara seine Ambitionen.

Er tritt in Hattersheim die Nachfolge von Yoshiki Kuroki an, der künftig im japanischen Okayama ein eng mit Kuraray verknüpftes Logistikunternehmen leiten wird. „Wir danken Yoshiki Kuroki für sein langjähriges Engagement, das maßgeblich zu unserem Erfolg, vor allem beim Ausbau unseres Marktanteils in der Region, beigetragen hat“, betont Geschäftsführer Dr. Matthias Gutweiler. „In Europa sind wir zurzeit gut aufgestellt“, meint Uehara. „Im kommenden Jahr wollen wir gemeinsam am Ausbau unseres bereits erfolgreichen Geschäfts in Deutschland und Europa arbeiten.“