Zahnärzte

Eindrücke vom IES in Rom

Kunst – mit der digitalen Welt vereinbar?

Während der Vorträge konnten Symposiumsteilnehmer über eine App Fragen stellen. Der Kongressmoderator Prof. Dr. Francesco Mangani (Universität Rom) und die Referenten antworteten live vor dem Auditorium.
Ivoclar Vivadent

Während der Vorträge konnten Symposiumsteilnehmer über eine App Fragen stellen. Der Kongressmoderator Prof. Dr. Francesco Mangani (Universität Rom) und die Referenten antworteten live vor dem Auditorium.

Das diesjährige Internationale Experten-Symposium der Reihe „The Quality of Esthetics“ stellte das Thema „Advanced digital and esthetic dentistry“ in den Mittelpunkt. Vom 15. bis 16. Juni 2018 wurden in Rom Entwicklungen diskutiert und Lösungen gezeigt. Rund 1.000 Teilnehmer folgten der Einladung von Ivoclar Vivadent in die italienische Hauptstadt.

So gaben 18 internationale Referenten aus Forschung, Praxis und Labor Einblicke in ihre Arbeit zwischen analoger und digitaler Technik und diskutierten Konzepte, die auf die hochqualitative Patientenversorgung in den modernen Zeiten des digitalen Aufbruchs abzielen: Dr. Victor Clavijo (Brasilien), Priv.-Doz. Dr. Arndt Happe, Dr. Andreas Kurbad (Deutschland), Prof. Dr. Stefen Koubi (Frankreich), Prof. Dr. Nitzan Bichacho, Dr. Mirela Feraru (Israel), Dr. Alessio Casucci, Dr. Francesco Mintrone, Dr. Gianfranco Politano, Dr. Pietro Venezia (Italien) sowie die Zahntechniker Murilo Calgaro (Brasilien), Oliver Brix (Deutschland), Alessandro Ielasi, Pasquale Lacasella, Stefan Strigl (Italien), ZTM Vincent Fehmer, Dominique Vinci (Schweiz) und Hilal Kuday (Türkei).

Die Frage, wie man sich als „gelernt Analoger“ clever in der digitalen Welt bewegt, trieb die meisten Referenten um. Die Experten sahen Vorteile in etlichen digitalen Arbeitsschritten – von der Abformung über Analyse- und Messmethoden sowie die Planung bis hin zu neuen Materialien. Sie machten vor, wie sie durch Zusammenarbeit auf Augenhöhe und stringente Arbeitsprotokolle die Basis für den Erfolg schaffen. An zahlreichen Beispielen wurde klar: Es sind weiterhin Zahnärzte und Zahntechniker, die Ziele und Wege vorgeben, nur die Tools ändern sich.

Der Dialog mit den Anwendern aus Zahnmedizin und Zahntechnik wird in zwei Jahren fortgesetzt. Das nächste internationale Symposium findet 2020 in Paris statt.

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