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"Nebeneinander von gesetzlicher und privater Krankenversicherung hat sich bewährt"

Karin Maag, gesundheitspolitische Sprecherin der Unionsfraktion
Karin Maag

Karin Maag, gesundheitspolitische Sprecherin der Unionsfraktion

Karin Maag, gesundheitspolitische Sprecherin der Unionsfraktion, auf Anfrage der DZW-Redaktion zum Thema Gebührenordnung(en):

„Für uns als Union hat sich das wettbewerbliche Nebeneinander von gesetzlicher und privater Krankenversicherung bewährt. Es ist die Basis für unser hohes Versorgungsniveau in Deutschland. Umfragen belegen: Die Patientinnen und Patienten sind zufrieden mit unserem Gesundheitssystem. Ich setze mich weiter dafür ein, dass das auch so bleibt.

Ich sehe gleichzeitig aber in der Tat die Notwendigkeit, die ambulante Honorarordnung in der Gesetzlichen Krankenversicherung (EBM) sowie die Gebührenordnung der Privaten Krankenversicherung (GOÄ) an neue Entwicklungen anzupassen. Denn beide Systeme müssen selbstverständlich zukunftssicher ausgerichtet sein. So wollen wir im EBM beispielsweise die hausärztliche Versorgung und die ‚sprechende Medizin‘ besser vergüten. Wie Sie wissen, soll die im Koalitionsvertrag vorgesehene wissenschaftliche Kommission bis Ende 2019 Reformvorschläge für den EBM und die GOÄ machen. Diese Vorschläge werden wir nach Veröffentlichung bewerten und die notwendigen Schlüsse ziehen.“