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Clear-Aligner Behandlung

Mit Alignern und Intraoralscannern präprothetisch punkten

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Straumann

Anfang 2019 erkannte Zahnärztin Swantje Matthes in ClearCorrect-Alignern eine optimale zusätzliche Therapieoption für ihre „prothetischen“ Patienten. Die Aligner bestehen aus einem bruchfesten, transparenten Material, das besonders von Patienten mit hohem ästhetischen Anspruch geschätzt wird. Es gibt keine Einschränkungen der Essgewohnheiten, da sie herausnehmbar sind. Auch eine uneingeschränkte Zahnpflege ist möglich. Der Behandlungszeitraum ist vom Umfang der Korrektur und der Tragezeit (Täglich 22 Stunden, mindestens jedoch 19 Stunden) abhängig und variiert individuell zwischen vier und 24 Monaten. „Bei meinen prothetischen Patienten plane ich bis zu sechs Monate Vortherapie ein.“ Nach Rücksprache mit dem Behandler werden die Aligner in der Regel alle 14 Tage gewechselt. Schon während der Behandlung ist der Erfolg zu sehen und die Zähne bewegen sich schrittweise in die gewünschte Position.

Patientenfreundlich mit digitaler Abformung

Grundsätzlich können zur Herstellung der Aligner konventionelle Abformungen getätigt werden; ClearCorrect bietet jedoch die Möglichkeit des digitalen Arbeitsablaufs an, der „sowohl anwender- als auch patientenfreundlich ist“, so Matthes. „Die moderne Alternative zur konventionellen Abformung ist für den Patienten deutlich komfortabler, denn Würgereiz und Geschmacksirritationen entfallen und sie verkürzt Behandlungszeiten, da präzise und zügig abgeformt werden kann.“

Die Foto- sowie Scan-Daten werden anschließend als stl-Datei über das 3Shape-Portal hochgeladen. Dort kann die hochmoderne deutsche Produktionsstätte der ClearCorrect-Aligner in Markkleeberg bei Leipzig, die Scans abrufen. „Dann gebe ich am Computer Informationen zu den gewünschten Behandlungsweisen an, unter anderem ob eine approximale Schmelzreduktion geplant ist oder so genannte Engager, das sind Attachments bzw. Hilfsmittel für spezielle Zahnbewegungen“, erklärt Matthes.

Daraufhin werden die Daten ausgewertet und eine Behandlungssimulation erstellt. Anschließend werden auf der Grundlage des Behandlungsplans die patientenindividuellen ClearCorrect-Aligner gefertigt.

Fazit für die Praxis

Die Aligner-Therapie mit ClearCorrect ist für Allgemeinzahnärzte eine sinnvolle Ergänzung in der Praxis, um z.B. vor der prothetischen Versorgung sehr patientenorientiert kleinere Zahnfehlstellungen zu korrigieren oder eine bestehende Lücke zu öffnen. „Der Einstieg ist einfach, sodass dieser Ansatz für jede Kollegin und jeden Kollegen mit Interesse geeignet ist“, fasst Matthes ihre Erfahrung mit ClearCorrect zusammen.

Zum vollständigen Artikel gelangen Sie hier:
www.clear-correct.de/praeprothetisch-punkten