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Stiftung Warentest prüft erneut FFP-2-Masken

Vier von 20 Masken empfehlenswert - Latexanteil beachten

FFP-2-Masken sollten sehr gut vor Aerosolen schützen, genug Atem­komfort bieten, in Pass­form und Dichtig­keit über­zeugen sowie unauffäl­lig in der Schad­stoff­prüfung abschneiden.
Fiedels - stock.adobe.com

FFP-2-Masken sollten sehr gut vor Aerosolen schützen, genug Atem­komfort bieten, in Pass­form und Dichtig­keit über­zeugen sowie unauffäl­lig in der Schad­stoff­prüfung abschneiden.

Erneut hat die Stiftung Warentest FFP-2-Masken unter die Lupe genommen; dieses mal hat sie die Anzahl der verschiedenen Testprodukte auf 20 erhöht.

Vier FFP-2-Masken kann Stiftung Warentest „rundum empfehlen: die 3M Aura 9320+ aus dem Vortest sowie die Modelle von Lindenpartner, Moldex und Uvex aus dem aktuellen Test. Alle vier schützen sehr gut vor Aerosolen, bieten genug Atem­komfort, über­zeugen in Pass­form und Dichtig­keit und schneiden unauffäl­lig in der Schad­stoff­prüfung ab. Die Masken stammen von Anbietern, die auf Arbeits- und Atem­schutz­produkte spezialisiert sind.“

Dabei gibt es deutliche Preisunterschiede: So kostet zum Beispiel die Maske von Uvex nur 67 Cent pro Stück, die 3M-Maske dagegen 2,74 Euro.

Wer besonderen Wert auf den Atemkomfort legt, für den empfehlen sich außerdem die Masken von Medisana, Sentias, Univent Medical und Xique, allerdings weisen die Tester darauf hin, dass sie nicht für jeden sinn­voll sind: „Im Test saßen sie nicht bei allen Probandinnen und Probanden dicht. Einen mitt­leren, aber noch akzeptablen Atem­komfort bieten die Modelle von Gebol, Hase Safety, Hum, Lindenpartner, Obi und Uvex.

Bei sieben Masken wird der Atem­komfort bemängelt: Kingfa, Leikang, Mea Vita, Taidakang, Hygisun, Mivolis von dm und Altapharma von Ross­mann.

Latexpro­teine in einigen Bändern

Im aktuellen Test wurde bei sechs Modellen festgestellt, dass deren Ohrsch­laufen beziehungs­weise Kopf­bänder mit löslichen Latexpro­teinen belastet waren. Das betrifft die Masken von Dräger, Hum, Kingfa, Leikang, Sentias und Taidakang.

Aber: Auch wenn Latexpro­teine zu den All­ergenen zählen, also Über­empfindlich­keits­reaktionen auslösen können - in den Maskenbändern bergen sie laut Testbericht nur ein sehr geringes Risiko für allergische Reaktionen wie Haut­ausschlag.

Liegt keine Latexallergie vor, können auch die latexbelasteten Masken von Hum und Dräger genutzt werden. Stiftung Warentest: „Sie sitzen gut und schmiegen sich eng ans Gesicht an, was einen hohen Schutz vor Aerosolen verspricht. Die Maske von Dräger bietet oben­drein einen hohen Atem­komfort.“

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