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Internationaler Tag des Zahnschmerzes

Au Backe: 9. Februar - Internationaler Tag des Zahnschmerzes

Es pocht, zieht, sticht – beim Essen, Trinken, ständig. Auch wenn Zahnschmelz die härteste Substanz des menschlichen Körpers ist, sind Zähne keine leblosen Kauwerkzeuge. Sie besitzen wie jedes Organ ein Netzwerk aus Blutgefäßen, Lymphgefäßen und Nervenfasern.

Häufiger Grund für Zahnschmerzen ist Karies, die durch bakteriellen Biofilm (Plaque) entsteht. Der ermöglicht es säurebildenden Mikroorganismen, die Zahnhartsubstanz zu zerstören. Das Zahnmark kann sich entzünden (Pulpitis) wie auch der Kieferknochen, und bei fortgeleiteten Infektionen der Hals- und Kopfbereich oder sogar der Brustraum. „Derartige Infektionen können lebensbedrohlich werden“, weiß Zahnarzt Harald Schrader, Bundesvorsitzender des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte (FVDZ). Ohne Mundgesundheit gebe es keine Allgemeingesundheit, betont er.
Viele scheuten indes den Zahnarztbesuch aus Furcht vor dem Bohrer. Wen das betreffe, sollte dies beim Zahnarzt ansprechen: „Angst sollte nie der Grund sein, eine Behandlung zu vermeiden“, sagt Schrader anlässlich des Internationalen Tag des Zahnschmerzes.

Damit Zahnschmerzen gar nicht erst entstehen: zweimal täglich mindestens zwei Minuten lang Zähneputzen, Interdentalbürsten und/oder Zahnseide benutzen, einmal wöchentlich ein Fluoridgel auftragen, auf gesunde Ernährung achten (lieber Gemüse statt Süßes/Saures), ein- bis zweimal jährlich eine Professionelle Zahnreinigung durchführen lassen. Das Allerwichtigste aber: Zweimal im Jahr den Zahnarzt aufsuchen.