Implantologie

33. DGI-Kongress: Specials für junge Zahnmediziner

DGI-Nachwuchsarbeit: Weichen für die Zukunft stellen

Blick auf die Hamburger Speicherstadt
David Knipping

Blick auf die Hamburger Speicherstadt

Nicht nur sein Motto „Wettstreit der Konzepte“ macht den 33. Kongress der DGI (28. bis 30. November) in diesem Jahr besonders spannend, sondern auch die Nachwuchs-Arbeit der Fachgesellschaft. Zusammen mit dem Vorstand und dem Komitee Nexte Generation der DGI hat das verantwortliche Präsidentenduo des Kongresses – Prof. Dr. Florian Beuer MME (Berlin) und Prof. Dr. Frank Schwarz (Frankfurt)  – gleich mehrere Initiativen auf den Weg gebracht.
 
„Wir setzen bei unserem 33. Kongress in diesem Jahr nicht nur konsequent auf das Format des Disputes, das von Interaktion und Diskussion lebt, sondern auch auf unseren implantologischen Nachwuchs“, sagt Prof. Schwarz. „Wir freuen uns sehr, dass unsere Initiativen bei Studierenden und jungen Zahnärzten am Beginn ihrer beruflichen Laufbahn auf ein großes Interesse stoßen“, resümiert Prof. Beuer.

Zusammen mit dem Vorstand und dem Komitee Nexte Generation der DGI hat das verantwortliche Präsidentenduo des Kongresses – Prof. Dr. Florian Beuer MME (re.) und Prof. Dr. Frank Schwarz – gleich mehrere Initiativen auf den Weg gebracht.
David Knipping

Zusammen mit dem Vorstand und dem Komitee Nexte Generation der DGI hat das verantwortliche Präsidentenduo des Kongresses – Prof. Dr. Florian Beuer MME (re.) und Prof. Dr. Frank Schwarz – gleich mehrere Initiativen auf den Weg gebracht.

 

Der Nachwuchs forscht erfolgreich

Die Abstract-Kommission der DGI war noch nie so gefordert wie in diesem Jahr: Mehr als 70 Poster und Kurzvorträge gingen bis zum Ende der Frist im August ein. Der Grund: Die Kongress-Präsidenten hatten beschlossen, dass die Erstautoren einer angenommenen Präsentation einen Bonus bekommen sollten für ihr Engagement in der Forschung: Ihnen werden die Kongressgebühren erlassen.

„Wir hatten zwar mit Interesse gerechnet, dass dieses aber derart überwältigend ist, hat uns bestärkt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so Prof. Beuer. Nun werden die Kongressbesucher viele Präsentationen mit neuen Erkenntnissen aus der implantologischen Forschung in Klinik und Praxis sehen und hören können.

Den Nachwuchs nach Hamburg bringen mit einem „1-4-2-Ticket“

Seit Jahren sinkt das Durchschnittsalter der Zahnärzte, die beispielsweise das Curriculum Implantologie der DGI absolvieren. Schließlich komme man an der Implantologie heute als Zahnarzt praktisch nicht mehr vorbei, sagt DGI-Mitglied Dr. Lena Niedballa, seit März diesen Jahres Zahnärztin in einer Praxis in Herne und mit 25 Jahren genau so alt wie die DGI, die in diesem Jahr ihren 25. Geburtstag feiert.

Die junge Zahnärztin wird den DGI-Kongress zum ersten Mal besuchen, um sich zu orientieren. Damit möglichst viele junge Kollegen die Implantologie näher kennenlernen können, haben die Kongress-Präsidenten ein weiteres Angebot formuliert: Zahnärzte können – zu den nun höheren Teilnahmegebühren vor Kongressbeginn – einen Assistenz-Zahnarzt aus ihrer Praxis kostenfrei mitbringen. Dieses „1-4-2-Ticket“ ist bis zum 20. November buchbar.

Treffen mit Fachschaftsvertretern

Getreu dem Motto: aller guten Dinge sind drei, rundet eine weitere Initiative der DGI das Angebot für den Nachwuchs auf diesem Kongress ab: Die Nexte Generation der DGI hat die zahnmedizinischen Fachschaften der Universitäten nach Hamburg eingeladen, um gemeinsam zu überlegen, wie man die Ausbildung in der Implantologie für den Nachwuchs weiterentwickeln kann.

Die DGI will den Fachschaften beispielsweise Partnerschaften anbieten, die nicht nur den kontinuierlichen Austausch mit dem Nachwuchs sichern, sondern auch konkrete Angebote auf den Weg bringen sollen.

Quelle: DGI

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