Prophylaxe

Parodontitis und Diabetes

Mit guter Mundhygiene gegen das Duo infernale

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Parodontitis und Diabetes gehören nicht nur zu den weltweiten Volkskrankheiten, sondern beeinflussen sich negativ. Ein erfolgreiches Diabetesmanagement sollte daher die Behandlung parodontaler Infektionen beinhalten. Demgegenüber ist die glykämische Kontrolle des Diabetes für eine erfolgversprechende Parodontalbehandlung unabdingbar. Eine gute Mundhygiene z. B. mit Philips Sonicare und ein interdisziplinäres Behandlungskonzept sind somit notwendige Voraussetzungen in der Behandlung dieses Duo infernale.

Höheres Risiko für Zahnfleischerkrankungen

Diabetes-Patienten haben ein dreifach höheres Risiko für Zahnfleischerkrankungen als gesunde Menschen. Ursache dafür sind die beim Diabetes erhöhten Blutzuckerwerte, welche Entzündungen des Zahnfleischs bzw. des Zahnhalteapparates begünstigen. Ist der Blutzuckerspiegel zu hoch, kommt es zu Prozessveränderungen des Immunsystems. Die Folge: Eine Gingivitis entwickelt sich schneller, verläuft stärker und die Regeneration des Zahnfleisches wird verlangsamt. Wird die Zahnfleischentzündung nicht rechtzeitig und konsequent behandelt, kann sich das entzündete Gewebe nicht schnell genug regenerieren. Daraus kann sich – in einem schleichenden Prozess – eine Parodontitis entwickeln.

Ungünstiges Wechselspiel

Für Menschen mit Diabetes kann eine Parodontitis ernsthafte Folgen haben: Sie kann ursächlich für eine Verschlechterung der Blutzuckerwerte sein. Parodontitiden können die Insulinresistenz steigern und die Einstellung des Blutzuckers erschweren. Untersuchungen zeigen, dass der Langzeitblutzuckerwert mit zunehmender Tiefe der Zahnfleischtaschen und mit Dauer der parodontalen Erkrankung ansteigt.[1] Nicht zuletzt kann eine Parodontitis bei Diabetes-Patienten auch das Risiko für ernsthafte Folgeerkrankungen erhöhen, wie beispielsweise Herz-Kreislauferkrankungen. Diese Zusammenhänge verdeutlichen, warum regelmäßige Kontrollen durch einen Zahnarzt für Menschen mit Diabetes wichtig sind.

Zahngesund leben mit Philips Sonicare

Um die Gesundheit des Zahnfleisches bzw. des Zahnhalteapparates zu gewährleisten, ist neben einer gesunden und vollwertigen Ernährung, die tägliche häusliche Mundhygiene unerlässlich. Philips möchte den Menschen helfen, gesünder zu leben oder schneller wieder gesund zu werden. Eine der vielen Innovationen, welche die Gesundheit und das Wohlbefinden verbessern, ist die Schalltechnologie. So verzeichnet der Bürstenkopf einer Philips Sonicare 62.000 sanfte Bewegungen pro Minute. Auf diese Weise kann auch an schwer erreichbaren Stellen Plaque-Biofilm effektiv entfernt werden – im Vergleich zur Handzahnbürste bis zu zehnmal mehr.[2] Eine Andruckkontrolle ermöglicht bei Philips Sonicare Schallzahnbürsten ein schonendes Zähneputzen und verhindert damit eine Reizung des Zahnfleischs. Langfristig profitieren also besonders Patienten mit zu Entzündungen neigendem Zahnfleisch sowie mit Parodontitis von der Anwendung einer Philips Sonicare Zahnbürste.

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Webinar "Parodontitis und Diabetes – Duo infernale" mit Prof. Dr. Peter Eickholz

Univ.-Prof. Dr. Peter Eickholz, Direktor der Poliklinik für Parodontologie in Frankfurt am Main, wird in seinem Webinar "Parodontitis und Diabetes – Duo infernale" als Experte auf diesem Gebiet die Zusammenhänge zwischen Diabetes und Parodontitis im Hinblick auf Prävention, Therapie und Nachsorge beleuchten.

 

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Quellen:

[1] Chen L et al. J Periodontol 2010; 81: 364-71.
[2] Jenkins W et al. J Clin Dent 2017; 28 (Spec Iss A): A7-12.