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Cerec-Tag für das ganze Team

Bisslage-Änderung mit Digitaltechnik

Düsseldorf, 16./17. September 2022. Der Cerec-Tag 2022 führt wieder die Protagonisten der computer-gestützten Zahnheilkunde aus Klinik, niedergelassener Praxis und ZT-Labor zusammen, um über Erfahrungen mit den neuesten Entwicklungen in der Digitaltechnik zu berichten.

Unter dem Thema „Entwicklungstrends in der computer-gestützten Zahnheilkunde“ berichtet Prof. Dr. Daniel Edelhoff, Direktor der Poliklinik Zahnärztliche Prothetik in München, auf dem Cerec-Tag im September in Düsseldorf unter anderem über den Einsatz von CAD/CAM-gefertigten, funktionskorrigierenden Schienen zur Veränderung der Bisslage und der Vertikaldimension der Okklusion.

Mann in Anzug und Krawatte lächelt in die Kamera

Prof. Dr. Daniel Edelhoff, LMU München

Vorbehandlung mit Okklusionsschienen

Die Vorbehandlung mit Okklusionsschienen ist ein wichtiger Schritt bei komplexen Rehabilitationen mit Veränderung der Bisshöhe aufgrund von Zahnhartsubstanzdefekten. Die Schienen dienen der Tonusminderung in der Kaumuskulatur zur reversiblen Korrektur einer von der Norm abweichenden Okklusion. Damit wird erreicht, eine neu definierte Bisslage in statischer und dynamischer Okklusion klinisch zu erproben. Mit dieser Therapie wird eine zeitlich ausgedehnte Überprüfung des Restaurationsentwurfes ermöglicht und eine hohe Vorhersagbarkeit für die definitive Rehabilitation geschaffen.

Die CAD/CAM-Technologie ermöglicht heute den Einsatz zahnfarbener Okklusionsschienen aus Polycarbonat. Vorteil ist die höhere Passgenauigkeit durch Umgehung der Polymerisationsschrumpfung, die Verschleißfestigkeit und die geringere Schichtstärke gegenüber herkömmlichen PMMA-Schienen. Durch die Teilung in eine OK- und UK-Schiene bei größeren Bissänderungen können die im Wax-up festgelegten ästhetischen und funktionellen Aspekte komplett in die Okklusionsschienen übertragen und realitätsnah wie reversibel vom Patienten erprobt werden.

Grundlage für die CAD/CAM-gefertigte Polycarbonatschiene ist das klassische oder virtuelle Wax-up, das funktionell und ästhetisch der späteren Restauration entspricht. Die statische und dynamische Okklusion wird im virtuellen Artikulator überprüft unter Berücksichtigung einer Front-Eckzahn-Führung; Fehlkontakte werden korrigiert. Es folgt die ästhetische Evaluierung des Wax-ups intraoral durch den Patienten mit Hilfe einer diagnostischen Schablone.

Nach Übertragung der Daten in die Software erfolgt die NC-Fräsung aus bereits polymerisierten Ronden; die Schichtdicke der Schienen kann frakturresistent bis 0,3 mm gesenkt werden. Nach Eingliederung und dreimonatiger, komplikationsloser Evaluierung folgt die segmentale Umsetzung der erprobten Kieferrelation in definitive Restaurationen, zum Beispiel mit Okklusal-Veneers.

Die CAD/CAM-gefertigten Schienen als funktionstherapeutische Vorbehandlung vereinfachen komplexe Rehabilitationen dadurch, dass eine segmentale Überführung in definitive Versorgungen bei Verwendung des „Zwei-Schienen-Konzepts“ ermöglicht wird.

Entwicklungen keramischer Werkstoffe

Ferner wird Edelhoff auf dem Cerec-Tag den Teilnehmern über die Weiterentwicklungen der keramischen Werkstoffe berichten, über Polymere für die Totalprothetik sowie Updates der Technologien für festsitzende und herausnehmbare Prothetik.

Der Cerec-Tag 2022 bietet ein breites Vortragsprogramm, außer Professor Edelhoff werden folgende Referenten auf dem Cerec-Tag sprechen:

  • PD Dr. Andreas Bindl, Zürich: Restaurative Versorgung in einer Sitzung
  • Dr. Michael Dieter, Schaan: Adhäsivtechnik im Team
  • Dr. Osman Er, Istanbul: Fremdsoftware Blender Dentistry
  • Dr. Gertrud Fabel, München: Delegieren im Chairside-Prozess
  • Dr. Andreas Kurbad, Viersen: Zirkonoxid – 3D-Druck - Implantatprothetik
  • Zahnärztin Susanne Kurbad, Viersen: Cerec-Workflows in praxi
  • Dr. Christian Moussally, Paris: Ästhetische FZ-Versorgungen
  • Dr. Hubert Stieve, Rendsburg: Schlafbezogene Atemstörungen und Therapie
  • Dr. Gerhard Werling, Bellheim: Cerec im Team

Zudem gibt es weitere Vorträge und Workshops von

  • ZTM Silvia Büscher, Bensheim: Cerec Tessera LiSi-Abutments
  • Aldo Heidemann, Weiterstadt: 3D-Druck in der Cerec-Praxis
  • ZT Jens Richter, Rochlitz: Zahntechnik mit Cerec
  • ZMV Jana Brandt, Sondershausen: Abrechnung
  • ZMV Regina Kraus, Greding: Umsetzung von QM, MDR
  • ZMF Sophia Panthelidis, Viersen: Scan-Kurs

Der Cerec-Tag findet am 16. und 17. September 2022 im Hotel Maritim, Düsseldorf, statt. Eine Abendveranstaltung am 16. September ist inkludiert. Zielgruppe sind Zahnärzte, Zahntechniker und Praxismitarbeiter mit CAD/CAM-Erfahrung (Cerec, inLab). Für die Teilnahme am Cerec-Tag 2022 gibt es 16 Fortbildungspunkte (KZBV). Informationen zum Programm, Teilnahmebedingungen und Buchung online hier, per E-Mail an masters@cerec.de oder auch telefonisch unter (02152) 1021875.