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Karies bei Kleinkindern: praktische Ernährungs-Tipps für gesunde Milchzähne

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Zu viel und zu oft Zucker erhöht das Risiko für Karies

Kinderzähne brauchen von Anfang an Pflege, damit sie gesund bleiben. Neben regelmäßigem Zähneputzen und der Anwendung von Fluorid ist dabei auch die Ernährung ein entscheidender Faktor.Wie sie zur Zahngesundheit beitragen kann, verrät das Netzwerk Gesund ins Leben.

Gesunde Milchzähne sind wichtig – fürs Essen und Kauen, aber auch fürs Sprechenlernen. Obwohl sie irgendwann ausfallen, müssen sie gründlich geputzt und durch Fluorid gestärkt werden. Aber nicht nur die Pflege ist entscheidend für gesunde Zähne, sondern auch die Ernährung. Das alles beugt Karies vor und trägt zu einer gesunden Entwicklung des Kindes bei.

Kariesrisiko zu viel Zucker

Konsumiert ein Kind viel und oft Zucker, steigt sein Kariesrisiko. Zucker ist in vielen verschiedenen Lebensmitteln enthalten. Manchen wird er zugesetzt, wie Süßigkeiten oder Limonaden. Er kommt aber auch von Natur aus in Süßungsmitteln wie Honig, Ahornsirup und Dicksäften oder Lebensmitteln wie Obst und Fruchtsäften vor. Im Mund wird Zucker von Kariesbakterien verstoffwechselt. Dabei entstehen Säuren und der pH-Wert im Mund sinkt, was die Zähne schädigen kann.

Zahngesunde Ernährung

Eine sogenannte zahngesunde Ernährung kann Karies vorbeugen. Worauf Eltern und Betreuungspersonen dabei achten können, hat das Netzwerk Gesund ins Leben in sieben Tipps zusammengefasst:

1.    Zuckerreiche Lebensmittel und süße Getränke gehören nur sparsam auf den Speiseplan.
2.    Den Durst stillt am besten Wasser oder ungesüßtem Tee.
3.    Kinder sollten aus Bechern oder Tassen trinken. Ständiges Nuckeln von zuckerhaltigen Getränken aus der Saugflasche erhöht das Risiko für Karies.
4.    Essenspausen sind auch Pausen für die Zähne, in denen der Speichel den Zucker aus der Mundhöhle spült.
5.    Feste Naschzeiten helfen, einen Überblick über den Zuckerkonsum des Kindes zu behalten. Das kann z. B. einmal am Tag nach dem Mittagessen sein.
6.    Gründlich Kauen! Das fördert den Speichelfluss und schützt damit die Zähne.
7.    Obst am besten ganz oder in Stücken anbieten. Quetschbeutel mit Obstpüree verleiten wie Saugflaschen zum Dauernuckeln, was den Zähnen schaden kann.

Was darüber hinaus zu einer zahngesunden Kleinkindernährung beiträgt, verrät das Netzwerk Gesund ins Leben in seinem neuesten Nachgefragt-Artikel. Die bundeseinheitlichen Empfehlungen zur Zahnpflege im Säuglings- und frühen Kindesalter sind hier als kostenloser Download verfügbar.

Quelle: Netzwerk Gesund ins Leben

Titelbild: Fizkes - iStock

prophylaxe impuls

prophylaxe impuls ist eine zahnärztliche Fachzeitschrift. Sie erscheint vierteljährlich und wird vom zfv Zahnärztlicher Fach-Verlag, Herne, herausgegeben. Das redaktionelle Konzept zeigt auch das Alleinstellungsmerkmal des Fachmagazins: prophylaxe impuls vereint in jeder Ausgabe Wissenschaft und Praxis.

Verantwortlicher Redakteur ist Prof. Dr. S. Zimmer, Universität Witten/Herdecke, Leiter des Departments für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Witten.

Zielgruppe des Fachmagazins ist die Prophylaxe-orientierte Zahnarztpraxis. Die zwei redaktionellen Schwerpunkte Wissenschaft und Praxis binden einerseits Zahnärztinnen und Zahnärzte ein und bieten anderseits für die Prophylaxe-Mitarbeiter/innen praxis- und patientenbezogene Informationen.

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