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6. Präventionsforum der Haranni Academie

Neue Impulse, Prophylaxe-Trends und kollegialer Austausch

Prophylaxe
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Mix aus Wissenstransfer, Diskussion, Erfahrungsaustausch und Rahmenprogramm

Allen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie zum Trotz geht das Präventions-Forum in diesem Jahr in die sechste Runde: Am 3. und 4. September dreht sich in der Haranni Academie in Herne wieder alles um das Thema Vorsorge. Christiane Fork, Leiterin der Haranni Academie, erklärt im Interview worauf die Teilnehmer sich freuen können. Es werde auf jeden Fall ein spannender Mix aus Wissenstransfer, Diskussion, Erfahrungsaustausch und einem Rahmenprogramm.

Christinane Fork

Sie bereiten bereits zum zweiten Mal ein Präventions-Forum unter erschwerten Bedingen vor. Was ist seit Corona anders?

Christiane Fork: Die „Hülle und Fülle“, die wir einst insbesondere bei den Teilnehmerzahlen erreicht haben, ist definitiv seit letztem Jahr passé. Auch im Bereich der Dental-Ausstellung haben wir bereits 2020 Abstriche gemacht, und zum Schutz aller Beteiligten weniger Firmen zugelassen. Das handhaben wir auch in diesem Jahr so, wobei die Ausgangslage 2021 schon eine andere ist. Im Gegensatz zum letzten Jahr gibt es ausreichend Testmöglichkeiten, und der überwiegende Teil unserer Teilnehmer ist als Priorisierungsgruppe 2 bereits durchgeimpft. In diesem Jahr sind die drei Gs (getestet, geimpft, genesen) mit entsprechendem Nachweis für uns relevant.

Bei einer „Großveranstaltung“ wie dem Präventions-Forum mit 70 bis 80 Teilnehmern – das ist locker die Hälfte der Teilnehmer, die wir in Vor-Corona-Zeiten erreicht haben – werden wir auf Nummer Sicher gehen. Während wir im letzten Jahr nach dem ersten Lockdown erst relativ spät entschieden haben, unser Präventions-Forum in Präsenz zu veranstalten, ist die Lage in diesem Jahr trotz wieder steigender Inzidenzen weitaus sicherer. Natürlich hat uns der große Zuspruch 2020 auch dazu ermuntert, in diesem Jahr damit fortzufahren. Trotz vieler hervorragender Online-Angebote und Hybrid-Formate ist die Sehnsucht nach Zusammenkunft und kollegialem Austausch sehr groß.

War es schwierig, Referenten unter so unsicheren Bedingungen zu verpflichten?

Fork: Nein, das habe ich definitiv nicht so empfunden. Meine Anfragen sind sehr schnell auf positives Echo gestoßen. Die Referentinnen und Referenten haben ja auch oft sehr lange auf Live-Veranstaltungen verzichten müssen. Ich konnte bei allen Angefragten eine große Freude darüber vernehmen, dass wir unter den gebotenen und bei uns auch sehr gut eingeübten Abstands- und Hygiene-Regeln wieder ein Präsenz-Forum veranstalten.

Wen konnten Sie in diesem Jahr gewinnen?

Fork: Es ist uns auch in diesem Jahr wieder gelungen, eine gute Mischung aus Wissenschaftlern und Praktikern sowie aus Academie-bekannten und unbekannten Referentinnen und Referenten zu verpflichten. Prof. Diana Wolf aus Tübingen wird ebenso dabei sein wie Prof. Falk Schwendicke aus Berlin. Aus Münster kommt Dr. Inga Harks, aus Aachen Dr. Christina Tietmann und aus Koblenz Dr. Gregor Gutsche, den einige unserer Teilnehmer bereits als Referenten des PAR-Curriculums kennen. Die weiteste Reise wird Prof. Moritz Kebschull auf sich nehmen, der aus Birmingham/UK anreist.

Ein großes Thema ist derzeit die neue PAR-Richtlinie. Reagieren Sie mit Ihrem Programm auch darauf?

Fork: Selbstverständlich! Ein Thema, das derzeit so virulent in den Praxen vertreten ist, ebenso viele Chancen wie Herausforderungen birgt, muss beim Präventions-Forum verhandelt werden. Aus aktuellem Anlass konnten wir dazu noch als zusätzliche Referentin Sylvia Fresmann gewinnen, die dazu direkt am ersten Kongresstag sprechen wird. Mit ihrem Vortrag nimmt sie den Faden auf, den sie bereits im Webinar der DZW eAcademy im Juli ausgelegt hat. Wir freuen uns natürlich sehr, dass Frau Fresmann sich kurzfristig bereit erklärt hat, unser Programm zu bereichern.

Dürfen sich die Teilnehmer auch wieder auf ein abendliches Get Together freuen?

Fork: Aber sicher doch! Diese gute Tradition wollen wir nicht brechen. Wir bleiben in der Academie und lassen uns von den Köstlichkeiten unseres Caterers verwöhnen. Es war immer sehr schön, den ersten Fortbildungstag mit einer geselligen Runde, bei dem Teilnehmer, Referenten, Aussteller und unser Academie-Team mit dabei sind, ausklingen zu lassen. So halten wir es auch in diesem Jahr und freuen uns jetzt schon auf die vielen persönlichen Gespräche.