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Curriculum Senioren-Zahnmedizin startet

„Curriculum Senioren-Zahnmedizin mit umsetzbaren Tipps für Ihre Praxis“

Das Curriculum Senioren-Zahnmedizin ist ein jährlich stattfindendes und bei Kolleginnen und Kollegen eine derzeit sehr beliebte, strukturierte und gut besuchte Fortbildungsreihe in der Haranni Academie (Herne). Dr. Kai Klimek ist der Zahnärztliche Leiter des Fortbildungsinstitutes und hat mit den Referenten über die Inhalte und Ziele gesprochen.

Dr. Kai Klimek: Herr Professor Reich, Sie sind wissenschaftlicher Leiter dieses Curriculums. Was ist Ihnen hinsichtlich der Inhalte wichtig?
Prof. Dr. Elmar Reich: Wir Referenten wollen den Kolleginnen und Kollegen klare Handlungsempfehlungen an die Hand geben, um die zahnärztlichen Probleme und auch medizinische Wechselwirkungen gut in den Griff zu bekommen. Themen sind also sowohl die zahnärztliche Diagnostik, Therapie und lebenslange Betreuung in der Praxis als auch in Heimen, sowie Kooperationen mit ärztlichen Kollegen bei interdisziplinären Fragestellungen. Wir wollen dabei aber keine rein wissenschaftliche Fortbildung veranstalten, sondern gut umsetzbare Tipps für die allgemeine Zahnarztpraxis zu vermitteln. Die niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen brauchen geeignete Therapiekonzepte für ihre Praxis, weil nur die Beachtung der aktuellen Leitlinien für individuelle Therapieplanungen oft nicht ausreichend sind. Im Curriculum Senioren-Zahnmedizin werden daher viele Empfehlungen und Fallbespiele im Detail erörtert, welche die Therapieplanung in der Praxis erleichtern sollen.

Dr. Kai Klimek: Herr Professor Zimmer, warum spielt die Prävention aus Ihrer Sicht eine wichtige Rolle bei der Versorgung betagter Patienten?
Prof. Dr. Stefan Zimmer: Man sollte in der Zahnarztpraxis immer genau beobachten, wie sich das Krankheitsrisiko mit zunehmendem Alter verändert und entsprechend gegensteuern. Dabei spielen Mundtrockenheit, steigendes Risiko einer Wurzelkaries, abnehmendes Kauvermögen und natürlich auch die im Alter schlechter werdende Fähigkeit zur häuslichen Mundhygiene eine Rolle. Wenn man alle diese Parameter im Blick hat, lässt sich mit den uns zur Verfügung stehenden Maßnahmen, Produkten und Hilfsmitteln auch im fortgeschrittenen Alter ein hohes Maß an Mundgesundheit bewahren.
Dr. Kai Klimek: Herr Dr. Ludwig, wir leben in einer Gesellschaft des längeren Lebens. Macht es aus Ihrer Sicht Sinn, sich in der Praxis über diese Patientengruppe Gedanken hinsichtlich einer guten zahnärztlichen Betreuung zu machen?
Dr. Elmar Ludwig: Die zahnärztliche Betreuung von Menschen mit pflegerischem Unterstützungsbedarf sind zahnmedizinische Versorgungsbereiche, die im Studium nicht im Fokus stehen. Motorische und kognitive Einschränkungen – vor allem die Beziehungsgestaltung bei Menschen mit Demenz und das Thema Schluckstörungen, aber auch die Polypharmazie können uns vor große Herausforderungen stellen. Ganz sicher sollte nicht an erster Stelle die Anschaffung einer mobilen Behandlungseinheit stehen. Deshalb empfehle ich immer, sich Schritt für Schritt dem Thema zu nähern. Wenn man diesen Rat beherzigt, wird man viel Dankbarkeit erfahren. Zudem gewinnt man ohne große Werbung, mit Angehörigen, Betreuern oder Pflegepersonal viele neue Patienten und auch betriebswirtschaftlich steht man damit immer auf der sicheren Seite. Alle diese Facetten der Senioren-Zahnmedizin werden im Curriculum an der Haranni Academie eingehend behandelt.
Dr. Kai Klimek: Frau Professor Barthel-Zimmer, was sind aus Ihrer Sicht die Besonderheiten, die ein separates Curriculum zur Senioren-Zahnmedizin erfordern?
Prof. Dr. Claudia Barthel-Zimmer: Für mich als Endodontologin sind es natürlich die altersbedingt zunehmenden lokalen anatomischen Besonderheiten wie beispielsweise fast komplett mineralisierte Kronenpulpen und sehr enge und schwer zu findende Kanaleingänge. Aber auch allgemeine körperliche altersbedingte Veränderungen machen uns in der Therapie oft das Leben schwer. Dazu gehören zum Beispiel die eingeschränkte Fähigkeit, den Mund lange offen zu halten, sowie generell die Fähigkeit, lange Behandlungssitzungen, wie sie in der Endodontie oft erforderlich sind, durchzuhalten. Die Therapiefähigkeit nimmt mit dem Alter einfach ab. Deshalb muss ich schwierige und besonders zeitraubende Behandlungen gegebenenfalls auf mehrere Sitzungen verteilen, als das sonst üblich ist. Diese mit zunehmendem Alter einhergehenden Gegebenheiten sollte man adäquat mit Konzepten zur Senioren-Zahnmedizin begegnen, die wir im Rahmen des Curriculums den Kolleginnen und Kollegen an die Hand geben.

Melden Sie sich an, es sind noch Plätze frei. Das Curriculum besteht aus vier Modulen und findet jeweils an den Wochenden an der Haranni Academie statt. Sie erwerben 71 Fortbildungspunkte.
1. Modul: Diagnostik und Therapieplanung
2. Modul: Alterszahnheilkunde - die richtigen Gebühren für besondere Leistungen & Prävention und endodontische Maßnahmen
3. Modul: Pflegebedürftigkeit -  Organisation, Prävention, Kooperation, Prothetik, Fälle
4. Modul: Parodontologische, implantologische und restaurative Therapie, Nachsorge

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