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Neueröffnung nach Umgestaltung

Feierliche Eröffnung der Dentsply Sirona Academy (v.l.n.r.): Dominique Legros, Senior Vice President Technologies und Equipment Segment, Michael Geil, Geschäftsführer Dentsply Sirona Bensheim, Group Vice President Treatment Centers, Rolf Richter, Bürgermeister Bensheim, Michael Glemser, Direktor Dentsply Sirona Academy

Feierliche Eröffnung der Dentsply Sirona Academy (v.l.n.r.): Dominique Legros, Senior Vice President Technologies und Equipment Segment, Michael Geil, Geschäftsführer Dentsply Sirona Bensheim, Group Vice President Treatment Centers, Rolf Richter, Bürgermeister Bensheim, Michael Glemser, Direktor Dentsply Sirona Academy

Die Dentsply Sirona Academy in Bensheim steht seit 20 Jahren für anspruchsvolle Fortbildungen in der Zahnheilkunde. Nun wurde die Einrichtung komplett umgebaut und deutlich vergrößert. Entstanden ist dabei ein Fortbildungszentrum, in dem die Lösungen des Unternehmens besprochen, demonstriert und tatsächlich erlebt werden können.

Vollständige Vernetzung aller Bereiche

Unübersehbar neu, überraschend anders: Die Dentsply Sirona Academy, die jetzt im Beisein des Bensheimer Bürgermeisters, Rolf Richter, wiedereröffnet wurde, erwartet ihre Besucher in komplett umgestalteten Räumlichkeiten. Elegantes Design, flexibles und modernes Mobiliar, vollständige Vernetzung aller Bereiche – hier werden künftig bis zu 10.000 Fachberater pro Jahr aus dem Handel, Zahnärzte und Zahntechniker, Mitarbeiter von Praxen und auch von Dentsply Sirona selbst geschult.

Dafür wurden im völlig neu konzipierten Showroom Sektionen eingerichtet, die jeweils für einen der insgesamt zehn Geschäftsbereiche stehen. Hier können die Produkte im klinischen Einsatz sowohl präsentiert als auch erlebbar gemacht werden. Die dort aufgestellten Behandlungseinheiten sind beispielsweise mit der Sektion Röntgen und Labor verbunden, sodass sich digitale Arbeitsabläufe zeigen lassen. Zusätzlich wurde ein großer Schulungsraum mit 20 Simulationseinheiten eingerichtet, der dank digitaler Schnittstellen multimediale Trainingsunterstützung auf universitärem Niveau ermöglicht. Zusätzlich wurde ein Schulungsraum eingerichtet, der durch eine Glaswand von einem Behandlungsraum abgetrennt ist. Hier wird es künftig auch möglich sein, Live-Behandlungen durchzuführen.

 

Michael Glemser im Gespräch mit der DZW

Michael Glemser im Gespräch mit der DZW

Blick in die Sektionen innerhalb des Showrooms der Academy: Die Behandlungseinheit im Vordergrund lässt sich mit wenigen Handgriffen in nur 15 Sekunden zu einer Linkshändereinheit umwandeln.

Blick in die Sektionen innerhalb des Showrooms der Academy: Die Behandlungseinheit im Vordergrund lässt sich mit wenigen Handgriffen in nur 15 Sekunden zu einer Linkshändereinheit umwandeln.

Orientierung in einer digitaler werdenden Dentalwelt

„Zahnärzte werden in unserer Academy profunde Fortbildungen in allen wesentlichen Behandlungsgebieten erleben können“, erläuterte Michael Glemser, Direktor der Dentsply Sirona Academy, im Gespräch mit der DZW. „Wir können Orientierung bieten in einer dentalen Welt, die immer digitaler zu werden.“

Konkret bedeutet das: Geboten werden sowohl Informationen zu sämtlichen Produkten des Unternehmens als auch Demonstrationen, wie sich diese in der täglichen Praxis so einsetzen lassen, dass sie durch ihr Zusammenspiel einen Mehrwert bieten. „Wir setzen hier sehr früh an“, sagte Glemser. „Je schneller die Fortbildung zu bestimmten Workflows beginnt, also zum Beispiel direkt nach dem Kauf eines bestimmten Produkts, und je besser sie abläuft, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Zahnärzte sie in ihrem Alltag gewinnbringend einsetzen können.“

Die gesamte Infrastruktur der Academy bietet dafür verschiedene Ansätze. Die Angebote der Academy verstehen sich dabei als Komplettierung eines bereits bestehenden Fortbildungskonzepts des Unternehmens. Lokale Trainings wird es weiterhin geben – wenn es gewünscht ist, auch in Kombination mit einer Veranstaltung in der Academy. „Wir haben hier die volle Flexibilität“, versicherte Glemser. „Und wir bleiben auf der Kostenseite für die Teilnehmer auch stabil.“

Praxisnahe Fortbildung für unterschiedliche Bedürfnisse

Die Möglichkeiten werden mit der Vergrößerung der Academy um weitere 600 qm im kommenden Jahr noch einmal verbessert. Das Konzept dahinter: Trainingsräume zu schaffen, die im Prinzip wie eine Praxis funktionieren. Das sei deshalb wichtig, um unterschiedlichen Gruppen ganz individuelle Schulungen und Trainings anbieten zu können. „Wir verfolgen dabei den so genannten 360-Grad-Ansatz“, erklärt Glemser.

Konkret könnte das so aussehen: Ein Zahnarzt kommt mit seinem gesamten Team inklusive Zahntechniker in die Academy, um einen bestimmten Workflow, etwa zur Herstellung von Restaurationen, zu optimieren. In diesem Fall würde das gesamte Team zunächst einen gemeinsamen Workshop absolvieren. Anschließend fächert sich das Angebot auf, und jeder erhält zu seinen spezifischen Aspekten Informationen und Hinweise oder übt konkret am Modell oder einer Simulationseinheit. Daran schließt sich wiederum ein gemeinsames Training für den gesamten Workflow an. Dazu kommen Ideen, wie sich mit Hilfe von Verknüpfungen von Technologien, Produkten oder auch Abläufen eine Praxis weiter optimieren lässt. Glemser: „Wir möchten unseren Kunden hier durch die Demonstration unserer digitalen Lösungen die Möglichkeit eröffnen, für sich zu definieren, wo sie stehen und auch, wohin sie kommen könnten.“

Stärkerer Fokus auf Zusammenarbeit mit Universitäten

Ein weiterer Aspekt, den die Dentsply Sirona Academy jetzt stärker im Blick hat: Die Zusammenarbeit mit den Universitäten soll intensiviert werden. Digitale Technologien sind häufig kostspielig und daher für die Hochschullehre nicht immer direkt in vollem Umfang verfügbar. „Wir wollen hier Verantwortung übernehmen und einen Mehrwert bieten, den es in dieser Form nirgendwo sonst gibt“, sagte Glemser. „Mit unserem hohen Standard in der Academy und dem umfassenden Produkt- und Lösungsportfolio können wir den Universitäten viel Unterstützung anbieten, sodass die Studierenden noch besser vorbereitet sind auf ihre Tätigkeiten in der zahnärztlichen Praxis.“

Britt Salewski