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18. März 2019

Kurzmeldungen KW 12/2019

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Erhebung: Das Interesse der Deutschen am E-Sport wächst

Fast jeder fünfte Deutsche (19 Prozent) hat sich schon einmal eine E-Sport-Übertragung angeschaut. Das geht aus der aktuellen Online-Umfrage hervor, die vom Meinungsinstitut YouGov Deutschland GmbH im Auftrag des Verbands der deutschen Games-Branche game durchgeführt wurde. Die Zahl entspricht rund 13 Millionen Menschen. Vor einem Jahr lag der Anteil der E-Sport-Zuschauer in Deutschland noch bei 16 Prozent. Besonders groß ist das Interesse bei den 16- bis 24-Jährigen (44 Prozent). Die Bekanntheit des digitalen Sports steigt ebenfalls an: Rund zwei Drittel der Deutschen (65 Prozent) haben bereits vom digitalen Sport gehört. Das entspricht rund 45 Millionen Menschen. Vor einem Jahr war es erst rund jeder zweite Deutsche (55 Prozent). Mehr zu den Umfrageergebnisse erfahren hier.

Gamification: Spielerisch entspannen mit der App „Stress-Mentor“

Erschöpfung, Rückenschmerzen, Schlafstörungen – Stress schadet der Gesundheit. Umso wichtiger ist es zu lernen, sich bewusst zu entspannen. Ein Forscherteam der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) um Dr. Corinna Faust-Christmann hat jetzt eine App entwickelt, die Abhilfe schaffen kann. Im „Stress-Mentor“ können einerseits Auslöser von Stress in ein Tagebuch eingetragen werden. Andererseits bietet die Gesundheits-App Nutzern spielerisch Entspannungsmethoden wie etwa Meditation, Genusstraining, Atem-, Bewegungs- und Dehnübungen und hilft, diese in Ihren Tagesablauf einzubauen. Die App ist kostenlos für Android-Geräte bei Google Play und im Amazon Store erhältlich. Sie berücksichtigt die EU-Datenschutzrichtlinien und übermittelt keinerlei Gesundheitsdaten nach außen.

Suchmaschine: Mit „WebEngine“ eigene Daten in der Hand behalten

Der Umgang mit persönlichen Daten durch Suchmaschinen- und Social-Media-Konzerne ist sehr umstritten. Die neue dezentrale Suchmaschine mit dem Namen „WebEngine“ des Lehrgebiets Kommunikationsnetze der FernUniversität in Hagen lässt persönliche Daten dort, wo sie hingehören: auf dem eigenen Rechner des Nutzers. Er kann selbst entscheiden, was er freigibt, verändert und löscht. Den Prototypen hat der Leiter des Lehrgebiets Kommunikationsnetze an der FernUniversität in Hagen und Informatik-Professor Dr. Herwig Unger zusammen mit Privatdozent Dr. Mario Kubek entwickelt. Laut einer Pressemitteilung sieht die Alternative für das Datenhandling im Netz wie Google aus, ist aber eben nicht Google. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

 

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