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25. Februar 2019

Kurzmeldungen KW 9/2019

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DGIM: Medienpreise zum Thema „Digitale Medizin“ erstmals ausgeschrieben

Die fortschreitende Digitalisierung in der Medizin stellt Ärzte, aber auch Patienten, zunehmend vor neue Herausforderungen. Intelligente Krankenhaussysteme, Robotik und „Big Data“ ermöglichen potenziell eine bessere Patientenversorgung. Gleichzeitig steigt die Unsicherheit bezüglich Datensicherheit und Kontrolle über die Verwendung sensibler Daten. Um die öffentliche Diskussion zu fördern, über Vor- und Nachteile „Digitaler Medizin“ aufzuklären und möglichen Ängsten von Patienten zu begegnen, möchte die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) journalistische Beiträge zu diesem Thema fördern. Sie schreibt erstmals für 2019 Medienpreise aus und ruft Journalisten dazu auf, ihre Beiträge zum Thema „Digitale Medizin“ bis zum 11. März 2019 einzureichen. Die Preise sind insgesamt mit 8.000 Euro dotiert. Weitere Informationen, die Ausschreibung und alle Eckdaten zur Bewerbung finden Sie hier.

Bitkom: Sechs von zehn Bundesbürgern lehnen Chip-Implantate ab

Herzschlag, Blutdruck und andere Gesundheitsdaten per implantiertem Chip überwachen lassen? Jeder dritte Bundesbürger (32 Prozent) kann sich das gut vorstellen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Demnach haben 68 Prozent der Befragten schon einmal von der Möglichkeit gehört, sich Chip-Implantate einsetzen zu lassen, zum Beispiel für die Überwachung von Gesundheitsparametern. 2014 waren dies erst 42 Prozent. Besonders groß ist das Interesse unter älteren Menschen. Rund vier von zehn Befragten in der Generation 65 Plus (40 Prozent) können sich vorstellen, einen Gesundheits-Chip eingesetzt zu bekommen (2014: 31 Prozent). In der Altersklasse zwischen 16 und 29 Jahren interessiert sich derzeit nur etwas mehr als jeder Fünfte (22 Prozent, 2014: 9 Prozent) dafür.

Projekt: Gedächtnisforschung per App für jedermann

Mithilfe einer kostenfreien App für Smartphones und Tablets (Android und iOS) können nun auch wissenschaftliche Laien zur Erforschung des Gedächtnisses beitragen. Nach Installation der App können Nutzer wöchentlich Gedächtnistests durchführen, die circa zehn 10 Minuten dauern und durch Gesundheitsfragebögen ergänzt werden. Die App ist Teil des Bürgerforschungsprojekts „Gemeinsam Gedächtnis erforschen – welche Faktoren beeinflussen unsere Merkfähigkeit im Alltag“. Der wissenschaftliche Fokus liegt vor allem auf der Fragestellung, inwiefern sich Schlafqualität und grippale Infekte auf die Gedächtnisleistung auswirken. Das Projekt ist eine Kooperation des DZNE, des Instituts für Kognitive Neurologie und Demenzforschung (IKND) am Universitätsklinikum Magdeburg und der Neotiv GmbH als Projektinitiator.

BSI: Cyber-Sicherheitsumfrage läuft noch bis zum 4. März 2019

Wie viele Unternehmen waren 2018 von Ransomware-Angriffen betroffen? Welche Schutzmaßnahmen wirken in welcher Form in Institutionen und Organisationen gegen Schadsoftware? Um das Lagebild zur IT-Sicherheit in Deutschland weiter zu verbessern, führt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) seine jährliche Cyber-Sicherheitsumfrage durch. Unternehmen, Organisationen und Institutionen jeder Größe und aus allen Branchen sind aufgerufen, sich daran zu beteiligen. Die Ergebnisse und erste Schlussfolgerungen werden voraussichtlich noch im März 2019 veröffentlicht. Die Teilnahme an der Umfrage ist noch bis zum 4. März 2019 online möglich.

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