Anzeige

Premium Article

Premium Article
0

Advertorial

Advertorial
0
Anders arbeiten – mehr leben!

„Wenn ich das Projekt abgeschlossen habe, mache ich …“

Wir alle kennen das: Wir verschieben unser Leben und unsere Träume auf später, weil es in der Gegenwart zu viel zu tun gibt. „Wenn ich das Projekt abgeschlossen habe, mache ich …“ Oder: „Wenn das Unternehmen erst mal gewinnbringend verkauft ist, habe ich endlich Zeit für …“ Und so weiter und so fort. Doch „irgendwann“ ist nur allzu oft „nie“.

Der Moment, an dem wir tatsächlich mehr Zeit haben werden, ist nichts als ein frommer Wunsch. Dieser Zeitpunkt kommt nicht, wenn wir nicht aktiv werden. Wozu also soll es dienen und wem nützlich sein, wenn wir ständig überlastet sind und die wirklich wesentlichen Dinge aufschieben?

Tatsächlich leben – heute und unbestimmt

„Erfolgreiche Menschen tun Dinge, die weniger erfolgreiche Menschen unterlassen.“ Schön gesagt von Georges Simenon! Im Umkehrschluss bedeutet das: „Erfolgreiche Menschen unterlassen Dinge, die weniger erfolgreiche Menschen tun.“ Um tatsächlich zu leben – heute und selbstbestimmt – und uns unsere Träume möglichst jetzt zu erfüllen, sollten wir uns folgende zwei Fragen stellen: „Wie viel meiner kostbaren Zeit möchte ich mit belanglosen Dingen verschwenden?“ und „Wie kann ich meine Zeit stattdessen bestmöglich investieren?“ Um ein erfülltes Leben führen zu können, ist es erforderlich, sich ganz bewusst gegen eine Vielzahl von Ablenkungen zu entscheiden.

Fortwärende Ablenkung

Oft gleicht unsere Zeitnutzung einem Trauerspiel! Obwohl wir doch eigentlich nur konzentriert arbeiten möchten, werden wir fortwährend von irgendetwas abgelenkt. Geduld und Aufmerksamkeit sind zur Mangelware verkommen. Ständig blinkt und blitzt es, außerhalb unseres Kopfes ebenso wie im Inneren. Getreu dem Motto: „Ich kam, sah … und vergaß, was ich wollte“, scheinen wir Störungen regelrecht zu brauchen. Hier ein blinkendes Banner, dort ein Link. Schnell ist eine Stunde vergangen, in der wir unserem Ziel, ob das eine konkrete Aufgabe oder ein erfülltes Leben ist, nicht nähergekommen sind, sondern in der wir uns – im Gegenteil – immer weiter davon entfernt haben.

In vielen Fällen wissen wir nicht, ob wir den Punkt bereits hinter oder noch vor uns haben, an dem unsere Vergangenheit länger ist als unsere Zukunft. Aber irgendwann kommen wir alle an diese Schwelle. Es ist nicht entscheidend, möglichst viele Ideen, Pläne oder Projekte zu haben. Viel wichtiger ist es, konkret zu handeln. Machen wir es uns also zur Gewohnheit, sofort mit der Umsetzung unserer Vorhaben zu beginnen. Der richtige Zeitpunkt, um etwas in die Tat umzusetzen, ist immer JETZT! Fragen wir uns bei allem, was wir vorhaben: „Was kann ich schon heute dafür tun?“

Kein Ersatzleben im Kofferraum

Wenn wir uns 90 Prozent unserer Zeit mit Dingen auseinandersetzen, die im Grunde zu deren Verschwendung beitragen, vergessen wir dabei eine weit gravierendere Zahl: In 100 Prozent der Fälle haben wir am Ende unseres Tages keine Zeit mehr übrig. Und dieses Problem begegnet uns nicht nur am Ende unseres Tages, sondern auch am Ende unseres Lebens. Dann jedoch unwiderruflich ohne die Gelegenheit, es morgen besser zu machen. Warum verhalten wir uns trotzdem häufig so, als hätten wir noch ein Ersatzleben im Kofferraum?

Ohne Prioritäten ist irgendwie alles dringend oder wichtig

Sind wir zu beschäftigt, um an den wirklich wichtigen Aufgaben zu arbeiten? Dann sollten wir nicht versuchen, durch Aktionismus vor unseren Mitmenschen oder uns selbst als fleißig beziehungsweise aktiv dastehen zu wollen. Denn die Lösung hierfür ist keinesfalls, mit noch mehr Bällen zu jonglieren, sprich mehr zu tun. Viel wichtiger ist die Frage: „Tue ich jetzt in diesem Augenblick genau das, was mich meinem wichtigsten Ziel am nächsten bringt?“ Das Problem dabei ist, dass diese Frage gar nicht ohne Weiteres von jedem beantwortet werden kann. Warum?

Weil nicht jeder weiß, was sein wichtigstes Ziel überhaupt ist. Oder wenigstens irgendein Ziel. Aus diesem Grund macht es durchaus Sinn, zunächst eine klare Vorstellung zu entwickeln. Denken wir an unsere wirklich wichtigste Aufgabe. Und erledigen wir diese vor allem anderen. Ohne klaren Fokus passiert es leicht, dass wir Ablenkungen erliegen. Sie stören unsere Konzentration. Schalten wir deshalb so viele Faktoren wie möglich aus. Ist uns klar geworden, wie wertvoll unsere Zeit ist, werden wir anders mit ihr umgehen und nur das tun, was wirklich wichtig ist. Sorgen wir dafür, dass uns keine Minute gestohlen wird!

Praxis-Tipp 1: Die Not-to-do-Liste

Was bringt mich dem Ziel näher?

Wenn Sie Probleme haben, sich zu fokussieren, sollten Sie sich im Zweifel besser dafür entscheiden, etwas nicht zu tun. Stellen Sie sich bei jeder Aufgabe zwei zentrale Fragen: „Bringt sie mich dem Erreichen meiner Ziele wirklich näher?“ und „Wie schlimm ist es, wenn ich diese Aufgabe einfach nicht erledige?“ Sie werden überrascht sein, wie viele Ihrer Verpflichtungen Sie kein bisschen voranbringen und dass die Erde sich weiterdrehen wird, wenn Sie auch mal etwas ignorieren oder zumindest hintenanstellen. Eliminieren oder reduzieren Sie nutzlose To-dos. Ab damit auf die Not-to-do-Liste

Zeiteinsparpotenzial finden

propos Not-to-do … Was raubt Ihnen die meiste Zeit? Identifizieren Sie die zehn schlimmsten Störenfriede und Zeitdiebe. Bei den Punkten sollte es sich um Dinge handeln, die Sie bewusst nicht mehr tun wollen, weil sie Ihnen keinen Nutzen bringen, weil sie Ihnen Energie rauben und weil Sie damit Ihr Leben verschwenden. Häufig finden sich eine ganze Reihe unproduktiver Gewohnheiten. Genau diese weisen umgekehrt auch das größte Zeiteinsparpotenzial auf.

Praxis-Tipp 2: Entscheidungen treffen (sonst tun es andere)

Angst vor falschen Entscheidungen

Warum tun sich eigentlich so viele Menschen so schwer damit, Entscheidungen zu treffen? Richtig! Sie haben Angst vor einer „falschen“ Entscheidung. Doch es kostet Sie weit mehr Lebenszeit und -qualität, keine zu treffen, als die falsche. Denn im Grunde gibt es die gar nicht!

Erfahrungen entstehen aus falschen Entscheidungen

Was bedeutet Erfolg? Erfolg ist die Folge richtiger Entscheidungen. Worauf basieren diese? Richtige Entscheidungen sind die Folge unserer Erfahrungen. Und worauf basieren wiederum diese Erfahrungen? Sie sind in der Regel die Folge falscher Entscheidungen. Somit bringt Sie auch jeder falsche Entschluss dem Erfolg ein gutes Stück näher. Grund genug, sich voller Zuversicht festzulegen. Denn auch wenn Sie sich nicht entscheiden, so haben Sie das bereits getan: Sie haben dann gewählt, dass alles exakt so bleibt wie bisher. Oder Sie haben die Unentschlossenheit gewählt. Dieser Zustand kostet enorm viel Energie. Er belastet. Sie sind nicht frei. Sie verplempern Ihr Leben!

Martin Geiger, martingeiger.com

Titelfoto: marie tatiant - stock.adobe.com