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Hilfe zur Selbsthilfe

Viele Zahnärzte engagieren sich ehrenamtlich in zahnärztlichen Hilfsorganisationen und leisten bei ihren Einsätzen wertvolle Arbeit für Menschen in Not. Die zahnärztlichen Hilfsorganisationen unterstützen bei Naturkatastrophen und in humanitären Notlagen mit Soforthilfemaßnahmen. Aber auch mit Infrastrukturaufbau und Hilfe zur Selbsthilfe – dem Bau von Kliniken und Krankenstationen vor Ort sowie Schulen und Bildungseinrichtungen, um Personal entsprechend zu qualifizierten.

Seit 20 Jahren unterstützt die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) mit einer vernetzenden Konferenz die zahnärztlichen Hilfsorganisationen. Am 28. März lud sie auf der IDS in Köln zur diesjährigen Koordinierungskonferenz, zu der rund 70 Teilnehmer von 24 Hilfsorganisationen kamen. Sie nutzten die Chance, sich auszutauschen und Herausforderungen gemeinsam anzugehen. Im Programm standen deshalb auch Vorträge zu den Themen „Haftungsrecht und Haftungsfragen bei Hilfseinsätzen“ sowie „Unfallrisiken und Versicherungsschutz bei grenzüberschreitender Tätigkeit“.

Krisenhilfe in Not

„Es gibt gerade viele Krisensituationen auf der Welt, Amerika streicht massiv Gelder, es ist eine angespannte Situation weltweit. Die Entwicklungshilfe wird weltweit fast halbiert, umso wertvoller ist diese Hilfe“, so Dr. Karsten Heegewaldt, BZÄK-Vorstandsreferent für Soziale Aufgaben/Hilfsorganisationen. Er dankte allen aktiv Helfenden.

BZÄK-Präsident Prof. Dr. Christoph Benz ergänzte in seinem Grußwort, dass diese Arbeit nicht nur zur Verbesserung der Mundgesundheit beitrage, sondern dank nachhaltiger Entwicklungshilfe auch langfristig zur allgemeinen Lebensqualität der Menschen. Er äußerte außerordentlichen Respekt und Dank für diese Arbeit.

VDDI unterstützt Hilfsprojekte

Mark Stephen Pace, Vorsitzender des Verbandes der Deutschen Dental-Industrie e.V. (VDDI), hob hervor, dass die geopolitische Situation derzeit schwierig sei, auch in Bezug auf Zölle, die Preise für zahnmedizinisches Equipment stiegen. Zur Unterstützung der Hilfsorganisationen vergibt der VDDI seit 2016 alle zwei Jahre Fördergelder in Höhe von jeweils 5.000 Euro für insgesamt vier Projekte. Im Rahmen der Konferenz wurden die vier nominierten Hilfsorganisationen publik gemacht, die diese Unterstützung erhalten, sofern sie die Voraussetzungen der Förderrichtlinie erfüllen. Nominiert sind die Aktionsgemeinschaft Zahnarzthilfe Brasilien plus e.V., die Artemed-Stiftung, die Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte und Zahnärzte helfen e.V. 

Viele Menschen auf einer Treppe stehend fotografiert

Im Rahmen der IDS trafen sich rund 70 Teilnehmer von 24 Organisationen zur BZÄK-Koordinierungskonferenz.

Titelbild: BZÄK/Irmler