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Mitarbeitermeinung auf der Goldwaage

In der jährlichen Ausgabenbilanz ist die größte Position das Personal, darum wollen wir das beste aus dieser Investition herausholen und möchten erfahren was die Mitarbeitenden von Zahntechnik-Cham bewegt, motiviert und in welchen Bereichen sich das Unternehmen weiterentwickeln sollte. Die Kosten für das Personal werden aber nicht nur durch die monatlichen Gehaltschecks definiert, es lohnt sich ein Blick auf die sogenannten Personal KPI’s (Key Performance Indikators), wie zum Beispiel die Fluktuationsrate. Seit Jahren weisen die Gallup-studien in Deutschland eine 80% Rate bei der innerlichen Kündigung auf!

„Dort wo Führungskräfte deutliche Defizite zeigen, haben Mitarbeiter innerlich gekündigt, sind bereit für einen Jobwechsel oder schauen sich bereits nach einem neuen Arbeitgeber um

(Marco Nink Research & Analytics EMEA bei Gallup)

 

Um präventiv gegen diese „innerlichen Kündigungen“ vor gehen zu können, eignet sich eine Mitarbeiterbefragung als das wirkungsvollste Instrument. Hierbei werden die unterschiedlichsten Bedürfnisse der Belegschaft zu Tagen gefördert und ausgewertet. Ziel ist es Reibungsverluste in den Arbeitsprozessen zu beseitigen, die Führungsarbeit zu professionalisieren um letztendlich das Engagement und die Loyalität der Mitarbeitenden signifikant steigern zu können.

Die neuste Analyse der KOF Konjunkturforschungsstelle der EHT Zürich auf Basis von fast 74.000 Bewertungen auf der Arbeitgeber-Bewertungsplattform Kununu gibt einen repräsentativen Überblick über…

…die positive Auswirkung auf Mitarbeiterzufriedenheit:

  1. Vertrauen
  2. Offenheit in der Informationskultur
  3. Wertschätzen von Einsatz
  4. Lob
  5. Förderung
  6. Konstruktive Fehlerkultur
  7. Freiräume schaffen
  8. gemeinsame Ziele
  9. Selbstorganisiertes Arbeiten
  10. Sicherstellen der Arbeitsqualität

…die negative Auswirkungen durch Fehlverhalten der Führungskräfte:

  1. Mitarbeitende… werden im Stich gelassen
  2. …werden klein halten
  3. … werden unangemessen kritisieren
  4. … werden für alles verantwortlich gemacht
  5. Intransparente Informationskultur
  6. Enge Kontrollmechanismen
  7. … werden über die Unternehmensziele im Unklaren gelassen
  8. … werden für jeden Fehler kritisiert
  9. Unternehmenskultur die nur auf Leistung getrimmt ist
  10. … werden überfordert

Wir gehen der Motivation bei Zahntechnik Cham auf den Grund…

…und tun dies auch zum unternehmerischen Selbstzweck, den engagierte Mitarbeitende sind produktiver und denken mehr mit, so sichern sie die Wettbewerbsfähigkeit des eigenen Unternehmens und des eigenen Arbeitsplatzes. Eine Belegschaft, die sich mit der Unternehmensstrategie und der Unternehmenskultur klar identifizieren kann, hat geringere Fehlzeiten, bleibt dem Unternehmen treu und ist weniger anfällig gegenüber Abwerbungsversuchen anderer Labore oder Headhuntern. Eigentlich alles ganz logisch !(?) Genauso logische ist, dass Führungskräfte ein ganz subjektives Bild von der Motivation ihrer eigenen Mitarbeitenden haben, oder sogar „blinde Flecken“ beim Selbstbild aufweisen. Genau hier setzt unsere Mitarbeiterbefragung objektiv an: Wir schaffen Fakten zur Mitarbeitermotivation und ihren tatsächlichen Treibern. Dabei wird die Belegschaft nicht einfach nur ausgefragt, wir finden zu aller erst heraus worüber die Belegschaft befragt werden will. Diese partizipierende Herangehensweise erhöht von Anfang an das aktive Mitwirken in der Befragung und auch das Bedürfnis nach einer Umsetzung der skalierten Auswertung.

Woher kommt eigentlich Motivation?

Die Mitarbeitermotivation ist vor allem abhängig von den Arbeitsbedingungen. Diese werden in erster Linie von der Unternehmensleitung bestimmt, aber auch unterbewusst durch eine jahrelang gewachsene Unternehmens- und Kommunikationskultur geformt. Darum möchten wir herausfinden, welche Arbeitsbedingungen in welchem Bereich einen Einfluss auf die Motivation haben. Ziel ist es, zu wissen was zu tun ist und wie man ganz spezifisch die Bedingungen verbessern kann. Mitarbeitende vergleichen in der Regel den eigenen Anspruch an die Arbeit und die Wirklichkeit im Labor. Um diesen Denkprozess verstehen zu können, müssen wir die treibenden Faktoren für Motivation und Demotivation herausfinden und genau lokalisieren. Oft sind es emotional belegte Themen (weiche Faktoren), die stärker und länger wirken als zum Beispiel das Gehalt (harte Faktoren).

Diese emotionalen Themen sind Wertschätzung und Anerkennung der geleisteten Arbeit, die Kommunikationskultur und nicht zuletzt das Verhalten vom Chef persönlich. All diesen Treibern geht unsere Mitarbeiterbefragung auf den Grund und identifiziert so die

Stellschrauben für eine gezielte Verbesserung der gesamten Unternehmenskultur bei Zahntechnik Cham.

 

Taten müssen folgen (und werden es auch)

Unsere Mitarbeiterbefragung liefert keine neuen Probleme, sondern hilft uns vielmehr, vorhandene zu lösen. Mit den Ergebnissen sind wir in der Lage, Handlungsfelder präzise zu identifizieren, zu priorisieren und gezielt anzugehen. Mit diesen Erkenntnissen muss jedoch achtsam umgegangen werden, den viele Mitarbeiterbefragung kommen vollkommen zu Recht in die Kritik.

Wenn der anschließende Veränderungsprozess nicht entschlossen genug vorangetrieben wird und aus Sicht der Mitarbeitenden zu wenig dabei herauskommt, ist Frust und Enttäuschung vorprogrammiert.

Ein solches „Im-Sande-Verlaufen“ vermeiden wir schon im vor hinein, indem klar kommuniziert wurde, dass ein Follow-up-Prozess fester Bestandteil der Analyse ist. In diesem Prozess bestimmen die Mitarbeitenden wieder selbst welche Themengebiete eine Priorisierung bei der Umsetzung verdienen.

Pro und contra Mitarbeiterbefragung

Wie in jedem anderen Bereich des Unternehmensführung gibt es auch bei einer Mitarbeiterbefragungen ein Für und Wider.

Ein ganzer Berg an Forderungen könnte sich auftürmen, die einen unmittelbaren Handlungsdruck auslösen und möchten wir das überhaupt? Hat ein Dentallabor nicht schon genug Themen im Alltag zu bewältigen? Wie zum Beispiel den hohen Qualitätsanspruch der Kunden befriedigen zu müssen, das fördern von Kreativität und Innovation, dazu noch die Schwierigkeiten gute Fachkräfte zu finden? Und jetzt dazu auch noch „die Büchse der Pandora“ offiziell und für jeden und jede im Team sichtbar aufmachen? Was sich wie eine Block von Argumenten gegen eine Mitarbeiterbefragung anhört, sind in Wahrheit die besten Gründe dafür! Wir halten die Lampe in den Maschinenraum um herauszufinden, warum Faktoren der Motivation wie Engagement, Identifikation, Bindung oder Gestaltungswille so ausgeprägt sind, wie sie sind. Ziel ist es nicht nur auf das zu schauen, was schiefläuft, sondern genauso zu erkennen, was bereits sehr gut gemacht ist, was die Mitarbeitenden begeistert und stärkt. Eins ist für uns klar, ein Unternehmen kann sich im Jahr 2021 weder auf dem Positiven auszuruhen noch das Verbesserungswürdige verschweigen oder zu kaschieren. Unsere Mitarbeiterbefragung liefert uns die Fakten an die Hand, mit denen Weichen für die Zukunft bei Zahntechnik-Cham gestellt werden können.
Aus diesen Gründen möchten wir frei nach dem Begründer der „New-Work“ Bewegung Frithjof Bergman, „…Arbeitsplätze schaffen, die die Menschen stärkt, anstatt sie zu schwächen!“

Statement:

Theresa Handl

Theresa Handl
Ich finde es großartig wenn Detaillösungen für Konflikte oder Probleme im Arbeitsablauf gefunden werden können. Durch unsere Mitarbeiter-Befragung sind wir in der Lage unsere Arbeitsplätze und unsere Leistungen zielgerichtet weiterzuentwickeln.
Zusätzlich sehe ich den gesamten Prozess als hohe Wertschätzung und Vertrauensbeweis vom Chef gegenüber dem gesamten Team an.

Susanne

Susanne Leopold
Ich bin seit 6 Jahren im Unternehmen und freue mich über unsere Mitarbeiterbefragung. Unser Arbeitsklima, wie ich finde, ist sehr gut und unser Chef ermöglicht es mir meine Arbeitsabläufe und Arbeitszeiten flexibel zu gestalten. Auch Verbesserungsvorschläge werden angenommen und umgesetzt, jedoch gibt es sicherlich noch Handlungsbedarf, wo uns Nico Heinrich behilflich sein kann. Die Mitarbeiterbefragung ist auch für unsere Auszubildende Nora und die neuen Mitarbeiter Ahmed und Reka von Vorteil, da sie ihre Anliegen somit leichter zur Sprache bringen können.

 

Wir freuen uns auch auf eueren Kontakt und euer Feedback! 
Michael Zangl und Nico Heinrich

zangl@zahntechnik-cham.de

Danke auch an die Fotografin Lisa Stöberl ,die diese schöne Bilder gemacht hat.