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Gemeinsam etwas erreichen

Neues Jahr, neues Glück, Finanzstabilisierungsgesetz. Auch für uns ist alles neu, wir kommen einfach nicht zur Ruhe. Wir hatten uns doch so viel vorgenommen für dieses Jahr: Wir wollten Fortbildungen und Kongresse in Präsenz besuchen und den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen wieder pflegen.

Doch Dank Herrn Lauterbach werden viele Pläne über Bord geworfen. Statt dessen Teamsitzungen und Planungen wegen der PAR-Richtlinie und die Frage: Können UPTs weiter wie bisher gemacht werden? Dann widmen wir uns eben mal wieder diesen Themen. Wir waren mit der neuen PAR-Richtlinie auf einem so guten Weg für die Patienten, jetzt ist wieder viel erklären angesagt.
Dazu kommt die Budgetierung der Zahnärzte. Auch da machen sich viele Praxisinhaber große Sorgen, wie es weitergehen soll. Ja, ich auch! Denn geht es meinem Arbeitgeber schlecht, geht es mir schlecht. An diesem ganzen System hängt unser Gehalt, sprich unser Arbeitsplatz. Wir haben zwar massiven Fachkräftemangel, aber wenn die Arbeitgeber kein Geld für Gehaltserhöhungen haben, brauche ich deswegen auch keinen neuen Arbeitgeber suchen.

Solidarität zeigen

Nun könnten wir aber mal Solidarität zeigen und uns mit anderen Verbänden verbünden – zum Beispiel der Verband Deutscher Dentalhygieniker (VDDH) und der Berufsverband Deutscher Dentalhygienikerinnen e. V. (BDDH) mit uns, dem Verband medizinischer Fachberufe e. V. – und am 8. Februar 2023 gemeinsam vor dem Brandenburger Tor protestieren! Und hoffentlich unterstützen uns Zahnärzte und Praxen aus Berlin, die Kammer Berlin, die KZBV, die KV und der FVDZ tatkräftig.
Gemeinsam können wir bestimmt einiges bewegen – wenn wir zusammenhalten. Wenn das alles dann etwas bewirkt hat, können wir wieder über Aufstiegsfortbildungen nachdenken. Wichtig ist es auch, unsere jungen Kolleginnen mit ins Boot zu holen, ihnen zu erklären, was in der Politik abgeht, dass diese Gesundheitspolitik nicht gut ist für das Gesundheitswesen. Die Jugend muss es auch verstehen.

Ich werde auf jeden Fall wieder vor Ort sein und laut protestieren. Ich würde mich sehr freuen, die ein oder andere von euch vor Ort zu sehen. Lasst uns gemeinsam kämpfen!

Herzliche Grüße
Eure Sylvia Gabe
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Titelfoto: WavebreakMediaMicro  stock.adobe.com

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