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Wieder am Start: 14. Reunion Berlin

Nach zweijähriger Pause findet die 14. Reunion Berlin vom 24. bis 25. Juni im Mövenpick Hotel Berlin statt. Dr. Derk Siebers (MSc), Pastpräsident der Neuen Gruppe, steht als Organisator hinter der traditionellen Berliner Veranstaltung und erklärt im Gespräch mit Uwe Gösling, was das Format ausmacht. Der Paradigmenwechsel in der Implantologie und die Frage „Keramik statt Titan?“ stehen im Fokus der kommenden Reunion.

Portraitaufnahme Dr. Derk Siebers

Dr. Derk Siebers

Sie starten erneut durch. Was zeichnet die 14. Reunion Berlin aus?

Dr. Derk Siebers: Pandemiebedingt war eine Veranstaltung dieser Größenordnung in den letzten beiden Jahren nicht zu realisieren. Allerdings haben uns immer wieder Anfragen von Kolleginnen und Kollegen erreicht, denen die Reunion als Plattform für den kollegialen Austausch fehlt. Das offene kollegiale wie freundschaftliche Miteinander ist eine Besonderheit, ebenso wie das hohe fachliche Niveau. Dazu tragen die ausführlichen Vorträge zu implantologischen Themen bei und auch die Möglichkeit, diese umfassend zu diskutieren. Die Reunion Berlin ist eben keine Jahrestagung einer Gesellschaft, das prägt die Veranstaltung bis heute nachhaltig.

Wie und wann ist die Idee zu diesem Format entstanden?

Siebers: 2007 fand die erste Reunion statt – damals machten die ersten Kollegen ihren Master of Science in Oral Implantology (Steinbeis/DGI). Während des Masterstudiums haben wir uns häufig getroffen, ausgetauscht und irgendwann stand die Frage im Raum, wie wir auseinandergehen und welche Möglichkeit es für einen künftigen Austausch geben könnte. Das war der Startschuss für die erste Reunion – quasi ein Treffen unter Freunden – in Berlin. Seit unserem Masterabschluss haben meine Kollegen Peter Albrecht, Dr. Jörn Werdelmann und ich das jährliche Mastertreffen organisiert. Der Erhalt und die Pflege der entstandenen Freundschaften sind uns sehr wichtig. Denn auch nach dem Studium möchten wir nicht auf den Erfahrungsaustausch mit seelenverwandten und hoch engagierten Kollegen verzichten. Unser Anspruch ist ein Format, bei dem auf hohem fachlichem Niveau eine ehrliche Diskussion miteinander stattfindet. Inzwischen beschränkt sich der Teilnehmerkreis aber nicht mehr nur noch auf Absolventen des Masterstudiengangs, sondern wir sind offen für alle Implantologinnen und Implantologen, das ist uns sehr wichtig.

Warum ist es aus Ihrer Sicht wichtig, sich fachlich und kollegial auf dieser Ebene auszutauschen?

Siebers: Bildung ist wie das Schwimmen gegen den Strom. Wer aufhört zu paddeln, treibt ab. Gerade in der Implantologie ist die Entwicklung rasant. Up to date zu sein, heißt daher, sich fachlich fortzubilden, aber auch mit ähnlich erfahrenen Kolleginnen und Kollegen den Austausch zu suchen. Die Diskussionen während der Side Events am Freitag- und Samstagabend sind fast ebenso wichtig wie die Vorträge der hochkarätigen Referenten. Denn dann fragt man untereinander: „Wie siehst du das?“ Sich gegenseitig zuzuhören, sich zu bestätigen, aber auch in Frage zu stellen und offen für andere Ansätze und Ansichten zu sein, trägt erheblich zur eigenen Entwicklung bei. Gleichzeitig ist die Reunion Berlin dazu gedacht, bestehende Freundschaften zu pflegen, neue zu knüpfen und wachsen zu lassen. Denn es sind immer noch die persönlichen Verbindungen, die die Reunion Berlin zu einem besonderen Event machen.

Welche Referenten konnten Sie für die diesjährige Reunion gewinnen?

Siebers: Als Referenten konnten wir PD Dr. habil. Dr. med. dent. Stefan Röhling, Prof. Dr. Tobias Fretwurst, Dr. med. dent. Elisabeth Jacobi-Gresser und Dr. Claudio Cacaci gewinnen. Sie setzen sich unter der bewusst provozierenden Überschrift „Paradigmenwechsel in der Implantologie: Keramik statt Titan?“ mit einem sehr aktuellen Thema vielfältig auseinander. Und wie immer treffen dabei praktische klinische Arbeit und wissenschaftliche Forschung aufeinander.

Was hat Sie dazu bewegt, die Reunion auf neue Beine zu stellen?

Siebers: Die Reunion ist ein erfolgreiches Format und das seit Jahren. Und es ist eins, dass auf dem deutschen Markt so kein zweites Mal existiert. Es pandemiebedingt einfach einschlafen zu lassen, wäre schade. Allerdings steckt auch viel Arbeit in der Organisation der Reunions. Daher bündeln wir jetzt unsere Stärken und haben Uwe Gösling mit seinem Unternehmen Nexac Dental Communications als Veranstalter ins Boot geholt. Sein Wissen rund um Veranstaltungen und unsere Netzwerke ergänzen sich perfekt, um die Reunion nach zweijähriger Pause wieder neu zu positionieren. Neben dem klassischen Referentenprogramm gibt es erstmals auch einen Workshop. Giuliano Moustakis vermittelt praxisnahes Know-how in puncto Dentalfotografie, was längst ein wichtiges Tool bei der Patientenberatung ist. Übrigens haben wir die Veranstaltung bewusst aus dem November in den Juni vorverlegt. Früher fand die Reunion Berlin immer parallel zum Deutschen Zahnärztetag statt. Diesen terminlichen Konflikt schließen wir jetzt aus. Außerdem ist Berlin im Juni auch schöner.