Einen Anspruch gibt es nicht, doch die meisten gesetzlichen Krankenkassen übernehmen Kosten der professionellen Zahnreinigung. Ein Vergleich der aktuellen Umfrageergebnisse der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung lohnt sich.
Die Nettoausgaben für Arzneimittel zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung haben im Jahr 2022 mit 52,9 Milliarden Euro wieder einen neuen Rekordwert erreicht.
Bei seiner jüngsten Sitzung kam der GKV-Schätzerkreis zu einer einvernehmlichen Prognose für die Jahre 2023 und 2024. Für das kommende Jahr ist eine Erhöhung des Zusatzbeitragssatzes denkbar.
Der Evaluationsbericht von KZBV und DG Paro zum GKV-Finanzstabilisierungsgesetz belegt die negativen Auswirkungen auf die Parodontitistherapie und die Allgemeingesundheit.
Die Proteste der (Zahn-)Ärzteschaft werden lauter. Die Stimmung unter den Niedergelassenen ist weitestgehend schlecht bis mies. Und wie geht es jetzt weiter?
Die kluge Kampagne „Zähne zeigen“ im Umfeld der laufenden GKV-Honorarverhandlungen nimmt die Patienten mit und zeigt deutlich auf, dass durch die Budgetierung mittelfristig die Ausgaben der GKV auf Kosten der Patientengesundheit steigen werden.
Der Bundesrat fordert weitgehende Änderungen beim GKV-Finanzstabilisierungsgesetz: Präventive Maßnahmen sollten nicht dem politischen Rotstift zum Opfer fallen.
Insgesamt haben die gesetzlichen Krankenkassen bei einem Ausgabenvolumen von 125 Milliarden Euro im 1. Halbjahr 2019 ein leichtes Defizit von rund 544 Millionen Euro verbucht.
Im zweiten Teil der Reihe „A wie Akquise bis Z wie Zahlung“ spricht Horst Willeweit über Praxisdarstellung und Patientenkommunikation, insbesondere darüber wie GKV-Patienten über eine größere Behandlung nachdenken.