Zahntechnik

Schulterschluss

AVZ kooperiert mit österreichischer Bundesinnung

Von links: Alfred Kwasny, Landesinnungsmeister Niederösterreich, Manfred Heckens, Präsident AVZ, Erwin Rüddel MdB, Vorsitzender im Gesundheitsausschuss, MSc. Komm.Rat. Richard Koffu, Bundesinnungsmeister Zahntechniker & Gesundheitsberufe, LIM Kärnten Gesundheitsberufe
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Von links: Alfred Kwasny, Landesinnungsmeister Niederösterreich, Manfred Heckens, Präsident AVZ, Erwin Rüddel MdB, Vorsitzender im Gesundheitsausschuss, MSc. Komm.Rat. Richard Koffu, Bundesinnungsmeister Zahntechniker & Gesundheitsberufe, LIM Kärnten Gesundheitsberufe

 

Der Arbeitgeberverband Zahntechnik e. V. (AVZ) mit Sitz in Berlin fördert ein Netzwerk aus Zahntechnik, Politik, Wissenschaft und zahntechnischen Verbänden. Ziel ist es, marktgerechte Zugangsvoraussetzungen, sprich gleiche Chancen für gewerblich tätige Marktteilnehmer zu schaffen.

Deutschland sei keine Insel, heißt es in einer Pressemitteilung des Verbands. „Aus der gemachten Erfahrung, dass bestimmte berufspolitische Probleme zu ihrer Lösung nicht nur auf die Bundesebene getragen, sondern europaweit verhandelt werden müssen, hat der AVZ eine erste Kooperationsvereinbarung mit der österreichischen Bundesinnung der Gesundheitsberufe, Berufsgruppe der Zahntechniker, geschlossen,“ berichtet AVZ-Präsident Manfred Heckens.

Für die österreichische Seite unterzeichneten Bundesinnungsmeister KommR Richard Koffu, MSc, sowie Bundesinnungsgeschäftsführer Mag. (FH) Dieter Jank. Die österreichischen Kollegen nahmen ebenfalls an gemeinsamen Gesprächen mit dem Bundestagsabgeordneten und Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses Erwin Rüddel MdB.

Durch wechselseitigen Informations- und Erfahrungsaustausch sowie das Vorantreiben gemeinsamer Projekte wollen die Partner die Interessen der zahntechnischen Labore beider Länder stärken, um den Herausforderungen des digitalen Wandels, mit all seinen Risiken und Chancen, gewachsen zu sein. „Wir versprechen uns durch die Kooperation, zum Beispiel bei der Gestaltung politischer Rahmenbedingungen, der Ent- und Weiterentwicklung des Berufsbildes, der Aus- und Weiterbildung bis hin zu einer akademischen Ausbildung, den direkten Kontakt zu Patienten durch Information über zahntechnische Technologien und Möglichkeiten sowie Materialien, der Zahntechnik mehr Gewicht zu verleihen“, so Heckens.

Beide Berufsvertretungen bleiben dabei selbstverständlich eigenverantwortlich tätig. Die Vereinbarung tritt zum 1. September 2019 in Kraft. Weitere Gespräche mit europäischen Verbandskollegen werden bereits geführt.

 

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