Zahntechnik

Merz Dental

Klares Bekenntniss zur Region Ostholstein

Eine Lagerhalle mit 600 Quadratmetern Fläche und ein 2.400 Quadratmeter großes Produktionsgebäude wurden für insgesamt vier Millionen Euro innerhalb von acht Monaten gebaut. Damit wurde die Standortgröße in Lütjenburg fast verdoppelt.
Merz Dental

Eine Lagerhalle mit 600 Quadratmetern Fläche und ein 2.400 Quadratmeter großes Produktionsgebäude wurden für insgesamt vier Millionen Euro innerhalb von acht Monaten gebaut. Damit wurde die Standortgröße in Lütjenburg fast verdoppelt.

 

Eine Produktionshalle und eine zusätzliche Lagerhalle für insgesamt vier Millionen Euro nach acht Monaten Bauzeit – das ist die beachtliche Bauprojektleistung von Merz Dental. Erbaut wurden sie, um die Digitalisierung in der Zahnheilkunde mit weiteren Komponenten auszubauen. So wurde unter anderem Raum für das neue Geschäftsfeld „digital Dentistry“ geschaffen, das auf der IDS 2019 vorgestellt wurde.

Durch Bündelung von internem und externen Know-how und Partnerschaften mit anderen Firmen und Institutionen stellt Merz Dental einen Workflow für Praxen und Labore samt aller erforderlichen Materialien für die digitale Fertigung zur Verfügung:

  • digitale Abformung mit Intra- oder extraoralen Scannern
  • Einbindung „virtual reality“ über Software, Fräsgeräte und 3-D-Drucker
  • CAD/CAM-Materialien: PMMA-Kunststoffe, Hochleistungspolymere wie PEEK und keramische Werkstoffe inklusive Zirkoniumdioxide für die subtraktive/fräsbare Fertigung und 3-D-Druck-Materialien für Modelle, Aufbissschienen, Bohrschablonen sowie weitere Indikationen

Zur Einweihung der beiden Hallen mit einem Gesamtvolumen von 3.000 Quadratmetern kamen Shofu-Präsident Noriyuki Negoro, Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz, die Bundestagsabgeordnete Melanie Bernstein, Landrätin Stephanie Ladwig und Lütjenburgs Bürgermeister Dirk Sohn. Rund 200 Gäste erlebten am 24. April 2019 einen Festakt zur Standorterweiterung und damit dem klaren Bekenntnis zur Produktionserweiterung in der Region Ostholstein.

 

Stolz auf die in Lütjenburg entwickelten Produkte und Technologien (von links): Merz Dental-Geschäftsführer Friedhelm Klingenburg und seine Ehrengäste Dirk Sohn (Bürgermeister), Dr. Bernd Bösche (WTSH-Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH), Noriyuki Negoro (SHOFU-Präsident), Stephanie Ladwig (Landrätin des Kreises Plön) und Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz.
Merz Dental

Stolz auf die in Lütjenburg entwickelten Produkte und Technologien (von links): Merz Dental-Geschäftsführer Friedhelm Klingenburg und seine Ehrengäste Dirk Sohn (Bürgermeister), Dr. Bernd Bösche (WTSH-Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH), Noriyuki Negoro (SHOFU-Präsident), Stephanie Ladwig (Landrätin des Kreises Plön) und Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz.

 

„Touch the past – create the future! Mit mehr als 180 Mitarbeitern forscht, entwickelt und produziert Merz Dental seit mehr als 80 Jahren am Standort, und das soll auch so bleiben“, so begann Geschäftsführer Friedhelm Klingenburg. Der japanische Shofu-Präsident Noriyuki Negoro betonte in seiner Eröffnungsrede, dass Merz Dental nun der modernste Standort für Kunststoffzähne in Deutschland und weltweit die wichtigste Produktionsstätte von Shofu sei. Die innovative Produktionstechnologie in Lütjenburg wird fokussiert auf „Produktion 4.0“. Damit wird international ein Zeichen in der globalen Dentistry gesetzt.

Davon ist auch Dr. Bernd Buchholz (Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein) überzeugt. „Heute ist ein wunderbarer Tag, denn die Standorterweiterung ist etwas Besonderes. Schließlich ist der Standort Lütjenburg nicht typisch für Hightech und auch als Logistikstandort nicht besonders attraktiv.“ Bundestagsabgeordnete Melanie Bernstein sprach von Leidenschaft und Freude für die Forschung und bezeichnete Merz Dental als Innovationsführer auf dem „platten Land“. Und auch Landrätin Stephanie Ladwig betonte, dass das von der „Wirtschaftswoche“ zum wertvollen Arbeitgeber ausgezeichnete Unternehmen mit seiner Innovationsbereitschaft auch in die Richtung digitale Zahmedizin „den richtigen Riecher für Erfolg hat.“

Lütjenburgs Bürgermeister Dirk Sohn äußerte sich stolz, „Standortgeber für ein so großes weltweit agierendes Unternehmen in unserer beschaulichen Stadt zu sein.“ Und zeigte dies symbolisch mit dem Geschenk des Stadtwappens und der Schleswig-Holstein-Flagge an die japanischen Gäste und Friedhelm Klingenburg. Im Anschluss bedankte sich Klingenburg bei den Gästen, Politikern, Kunden und vor allem bei den Mitarbeitern, die er als Säule des Unternehmens bezeichnete.

Im angrenzenden Showroom wurden Produkte und Lösungen „digital Dentistry“ präsentiert. Zukünftig nutzt das Unternehmen diesen für Besucher aus aller Welt zur Darstellung des gelebten digitalen Workflows in Zahnarztpraxen und Laboren.

Claudia Gabbert, Hamburg

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