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Therapie von schlafbezogenen Atmungsstörungen
schnarchendes pärchen

Die Therapie schlafbezogener Atmungsstörungen mit Unterkieferprotrusionsschienen (UPS) gehört seit 1. Januar 2022 zum Leistungspaket der gesetzlichen Krankenkassen.

Die Therapie mit UPS steht als sogenannte Zweitlinientherapie zur Verfügung, wenn die Behandlung mit einer CPAP-Beatmungs-Maske nicht erfolgreich durchgeführt werden kann. Allerdings scheint das Abwarten einer erfolglosen CPAP-Behandlung nicht immer erforderlich zu sein. Zahnärztliche Schlafmedizin erfordert keine Investitionen. Aber Fachwissen, das den Einstieg erleichtert und das im Intensiv Webinar für Einsteiger in die zahnärztliche Schlafmedizin der Harannie Akademie vermittelt wird – zukunftsorientiert und mit minimalem Aufwand.

Protrusionsschienen und Intraorale Schlaftherapiegeräte (IST-Geräte) werden in Zahnarztpraxen seit Jahren erfolgreich gegen Schnarchen, obstruktive Schlafapnoe und andere Schlafstörungen eingesetzt. Nun kann die UPS zu Lasten der GKV auf  der Grundlage einer ärztlichen Indikationsstellung und Überweisung  „verschrieben“ werden. Aber auch die zahnärztliche Anamnese oder  zahnmedizinische Befunde können Anhaltspunkte für schlafbezogene Atmungsstörungen wie die obstruktive Schlafapnoe geben und Zahnmediziner durch ihre Überweisung an die ärztliche beziehungsweise somnologische Praxis eine UPS-Therapie initiieren.

Grundsätzlich gilt dabei: Ärzte und Zahnärzte müssen die Versorgung mit einer UPS immer interdisziplinär gestalten. Patientenindividuell und nach Ausschluss zahnmedizinischer Kontraindikationen. Auch wenn die UPS als Kassenleistung neu ist, die fachübergreifende Zusammenarbeit zwischen Zahnärzten, Internisten, Pulmologen und Schlafmedizinern ist es nicht. Sie wird bereits seit vielen Jahren bei der Behandlung von schlafbezogenen Atmungsstörungen mit Erfolg praktiziert.

Die UPS ist zahnärztliches Know-how

Leistungen zur Diagnostik und Therapie einer schlafmedizinischen Atmungsstörung mit Unterkieferprotrusionsschienen ist immer Zahnmediziner vorbehalten. Nur sie können feststellen, ob das Gebiss des Patienten für diese Therapie geeignet ist. Zeigt die Anamnese einen Hinweis auf habituelles Schnarchen oder wird ein Patient mit moderater Schlafapnoe zur zahnärztlichen Weiterbehandlung überwiesen, erfolgt ein intra- und extraoraler klinischer Befund. Die Anzahl vorhandener Zähne, deren Zustand sowie der parodontale Befund sind ausschlaggebend für eine UPS-Therapie. Neben einem spezifischen kieferorthopädischen Befund ist eine klinische Funktionsanalyse obligat. Durch die manuelle Funktionsanalyse soll besonders die Funktion der Kiefergelenke danach beurteilt werden, ob sie für eine langfristige Anwendung intraoraler Apparaturen geeignet sind. Daneben sind Panorama-Röntgenaufnahmen und gegebenenfalls eine Fernröntgenseitenaufnahme bei der Befunderhebung ausschlaggebend.

Intraorale Geräte sorgen für einen störungsfeien Schlaf

Wissenschaftliche Untersuchungen haben die Wirksamkeit von zahnmedizinischen Apparaturen zur Beseitigung des Schnarchens und zur Behandlung leichter Formen des obstruktiven Schnarchens und bei Schlafapnoe lange bestätigt.  Für die sogenannten „Zweischienen-Systeme“ werden nach Abdruck für den Ober- und Unterkiefer dünne adjustierbare Kunststoffschienen individuell angefertigt und durch Führungsstege miteinander verbunden. Diese führen den Unterkiefer und damit gleichzeitig die Zunge während des Schlafs in eine stabile Vorschubstellung. Der obere Atemweg (Pharynx) wird so erweitert und das notwendige Atemvolumen gesichert. Gleichzeitig wird das durch das Flattern des Gaumensegels verursachte Schnarchen beseitigt. Da der Unterkiefer-Vorschub den Durchmesser des Atemwegs vergrößert, wird ein Zusammenfallen des Zungengrundes und der Pharynx-Weichteile verhindert.

Anforderungen an Unterkieferprotrusionsschienen

Für die Therapie von schlafbezogenen Atmungsstörungen mit UPS gelten für die Behandlung von GKV-Patienten folgende Kriterien:

  • Zahnärztlich/zahntechnisch Herstellung
  • Individuelle Anfertigung auf der Basis eines individuellen Abdrucks
  • Die UPS muss zweiteilig mit individueller Adjustierung und
  • in Millimeterschritten für eine Nachadaption einstellbar sowie
  • bimaxillär verankert sein sowie die
  • Möglichkeit zur individuellen Nachadaption durch Vertragszahnärzte aufweisen

Die Anforderungen 100-prozentig erfüllt

Unterkieferprotrusionsschienen von Dr. Hinz KFO-Labor entsprechen den Anforderungskriterien der Gesetzlichen Krankenversicherungen zu 100 Prozent:
ISTclassic | ISTplus | ISTclassic NEU

Seit 35 Jahren steht die zahnärztliche Schlafmedizin im Fokus der IST®-Spezialisten im Dr. Hinz KFO Labor

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Intensiv Webinar für Einsteiger in die zahnärztliche Schlafmedizin

Die Zahnärztliche Schlafmedizin ist ein anerkannter Tätigkeitsschwerpunkt der Zahnmedizin und wird in absehbarer Zeit zur Kassenleistung. Bereiten Sie sich auf dieses neue Therapiespektrum mit einen kompakten Überblick vor!  Erfahren Sie, wie Sie damit Ihr Alleinstellungsmerkmal in der Praxis umsetzen können und profitieren Sie von praktischen Hinweisen für Ihren Einstieg in die zahnärztliche Schlafmedizin.

Themen

  • Kurzüberblick der medizinischen Aspekte
  • Therapieansätze der Schlafapnoe
  • Zahnärztliche Therapie
  • Anwendung
  • Erweiterung Therapiespektrum der Praxis
  • Abrechnung (30 min.)

Alle Infos auf einen Blick

  • Thema: Intensiv Webinar für Einsteiger in die zahnärztliche Schlafmedizin
  • Wann: 10. Juni 2022 von 13:00 bis 16:00 Uhr
  • Seminargebühr: 89 € zzgl. MwSt. (19%)
  • Anmeldeschluss: 9. Juni 2022
  • Moderation & Chat: Christiane Fork
  • Technik: via Zoom
  • Anerkennung: Die Teilnehmer erhalten ein Teilnahmezertifikat

Der Referent

 

Dr. Ingo Paeske

 

    Dr. Ingo Wolfram Paeske

    • Dr. Ingo Wolfram Paeske ist Gründer und Partner der „Zahnmedizin an der Haranni Clinic“ in Herne sowie Geschäftsführer des Zahnärztlichen Fach-Verlags – ZFV.

    und die Referentin

     
    Enßlin

    Birgit Enßlin

    • Birgit Enßlin ist Mitglied des Abrechnungsreferates, ihr obliegt die Leitung des Abrechnungsteams bei ZMV+. Sie ist Fachreferentin der Apollonia Akademie und Fachautorin.

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