Praxismanagement

Digitalisierung

Videosprechstunde vermehrt von Praxen angeboten

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Videosprechstunde
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Die Corona-Pandemie hat die Digitalisierung im Gesundheitswesen noch einmal deutlich beschleunigt: mit Online-Angeboten von Terminvergabe bis Patientengespräch.

Corona-Zeiten sind herausfordernde Zeiten – gerade auch für Zahnarztpraxen, die ihre sowieso schon hohen Hygienestandards noch einmal intensiviert haben. Auch die Praxisabläufe und die Terminvergabe mussten Corona-bedingt angepasst werden, um gefüllte Wartezimmer zu vermeiden und zwischen den Behandlungen ausreichend Zeit für die nötigen Hygienemaßnahmen einzuplanen.

Video-Sprechstunde gerade für vulnerable Patientengruppen

Gerade vulnerable Gruppen galt und gilt es, besonders zu schützen. Für Zahnarzttermine, die nicht im direkten Kontakt mit dem Patienten stattfinden müssen, gibt es seit dem 1. Oktober 2020 neue Bema-Positionen für die Videosprechstunde, die Videofallkonferenz und das Telekonsil. Diese Leistungen gelten für Versicherte,

  • die einen Pflegegrad nach Paragraf 15 SGB XI haben,
  • die Eingliederungshilfe erhalten,
  • die zahnärztlich im Rahmen eines Kooperationsvertrags gemäß Paragraf 119 Absatz 1 SGB V behandelt werden.

Videosprechstunden können das Hygienekonzept einer Zahnarztpraxis unterstützen. Für beispielsweise die Besprechung eines Heil- und Kostenplans oder eine Implantat-Planung gibt es damit eine Alternative zum Praxisbesuch für diese Risikogruppen. Immer mehr Heilberufler nutzen das neue Angebot. So haben sich etwa allein bei der ClickDoc-Videosprechstunde der CGM bereits 70.000 Nutzer – von Zahnärzten bis zu Krankenhäusern – registriert. Jede Woche finden hier rund 200.000 Videosprechstunden statt, die jeweils etwa zehn Minuten dauern.
Wichtig für die Zahnarztpraxen ist es, dass die Videosprechstunde verschlüsselt und datenschutzkonform gestaltet ist. Gerade für die älteren Patienten sollte das Angebot einer Videosprechstunde technisch niedrigschwellig sein und möglichst keinen Download sowie keine Installation benötigen.

Termine online machen

Auch das Angebot einer Online-Terminvergabe kann das Hygienekonzept einer Praxis vereinfachen und zudem das telefonische Anrufaufkommen in der Praxis reduzieren. Das Praxisteam kann die Termine im Vorfeld festlegen und bei den angebotenen Zeitfenster den erhöhten Hygieneaufwand miteinkalkulieren.
Die Patienten können dann ihre Termine auf dem entsprechenden Internetportal, über die Praxiswebsite oder per App buchen. Bei einigen Terminvergabe-Tools wie etwa ClickDoc wird der gebuchte Termin dann automatisch in das CGM-Zahnarztinformationssystem übernommen. Für die Patienten hat die Online-Terminvergabe zusätzlich den Vorteil, dass sie unabhängig von den Öffnungszeiten der Praxis Tag und Zeit vereinbaren können – also auch gut nach dem Arbeitstag oder am Wochenende. Zudem können Patienten sich per E-Mail an ihren Termin erinnern lassen, was zugleich die Leerzeiten der Praxis durch versäumtes Erscheinen der Patienten minimieren hilft.

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