Zahntechnik

Rapid.Tech + FabCon 3.D 2019

Neues und Bewährtes in Sachen additiver Fertigung

Zum 16. Mal greift die Rapid.Tech + FabCon 3.D die Zukunftsthemen der additiven Fertigung auf.
Foto: Messe Erfurt GmbH / Christian Seeling

Zum 16. Mal greift die Rapid.Tech + FabCon 3.D die Zukunftsthemen der additiven Fertigung auf.

 

Auf dem Programm der diesjährigen Rapid.Tech + FabCon 3.D vom 25. bis 27. Juni 2019 in Erfurt stehen drei neue thematische Schwerpunkte. Die Foren Software & Prozesse, Normung & Arbeitsschutz sowie Kunststoff ergänzen erstmals die thematische Vielfalt des Kongresses.

Neben bewährten Themen wie 3-D-gedruckte Elektronik und Funktionalität, Automobil und Luftfahrt findet auch das Forum Medizin-, Zahn- und Orthopädietechnik erneut statt – und zwar am ersten Kongresstag. Den Eröffnungsvortrag bestreitet PD Dr. Dr. Majeed Rana, Leitender Oberarzt und stellvertretender Klinikdirektor der Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie am Universitätsklinikum Düsseldorf, der über den Einsatz der computer-assistierten Chirurgie zur mikrovaskulären Rekonstruktion des Gesichtsschädels spricht.

Forum Software & Prozesse

3-D-Druck hat bereits Geschäftsprozesse disruptiv verändert und wird das zukünftig in noch viel stärkerem Maße tun. Ein Beispiel liefert der Verpackungsmaschinenhersteller Schubert aus Crailsheim. Das Unternehmen nutzt additive Technologien nicht nur, um für seine Anlagen Komponentenmit bisher nicht möglichen Funktionalitäten und Eigenschaften zu entwickeln. Es bietet seinen Auftraggebernin der Lebensmittel-, Pharma-und Kosmetikindustrie darüber hinaus auch in kürzester Zeit Einzel- beziehungsweise Ersatzteile wie individuelle Greifwerkzeugefür die Maschinenon demandähnlich dem Geschäftsmodell des Musik-Streamingdienstes Spotify. Wie genau „Spotify by Schubert funktioniert und welche Vorteile es für Anbieter und Nutzer bringt, ist ein Programmpunkt des Forums Software & Prozesse am zweiten Veranstaltungstag der Rapid.Tech + FabCon 3.D.

Forum Normung & Arbeitsschutz

Je mehr eine Technologie aus einem Nischen-Dasein in die breite Anwendung kommt, umso wichtiger werden Regeln für ihre Nutzung. „Die additive Fertigung befindet sich an diesem Punkt, an dem sie den reinen Prototypenstatus verlässt und Einzug in die Industrie hält. Normen und Standards werden damit zu entscheidenen Kriterien für ihre Marktfähigkeit. Aus diesem Grund haben wir im Fachbeirat entschieden, dem Thema eine eigenständige Plattform im Programm der Rapid.Tech + FabCon 3.D zu geben“, sagt Michael Kynast, Geschäftsführer der Messe Erfurt. Das erste Forum Normung & Arbeitsschutz findet am 27. Juni 2019 statt, dem Abschlusstag der dreitägigen Veranstaltung.

Forum Kunststoff

Ebenfalls am letzten Tag der dreitägigen Veranstaltung findet das Forum Kunststoff statt. Das erste additiv gefertigte Teil der Welt bestand aus Kunststoff. Vor 35 Jahren gelang es dem 3D-Druck-Pionier Chuck Hull, mittels UV-Licht eine feste Verbindung zwischen Photo-polymeren zu schaffen. Seitdem entwickelt sich gerade das Additive Manufacturing (AM) mit Kunststoffen in rasanter Geschwindigkeit. Der sich aktuell vollziehende Umschwung vom reinen Prototyping zur Industriali-sierung hat die Messe Erfurt und den Fachbeirat der Rapid.Tech + FabCon 3.D dazu bewogen, dem Thema Kunststoff ein eigenständiges Forum zu geben.

In insgesamt 14 branchen- beziehungsweise fachbezogenen Foren werden in mehr als 100 Vorträgen die neuesten Entwicklungen, Trends und Ergebnisse zu additiven Technologien und Anwendungen aus Theorie und Praxis vorgestellt. Zu der 16. Auflage des Kongresses werden mehr als 200 Aussteller aus dem In- und Ausland sowie mehr als 5.000 internationale Fachbesucher und Kongressteilnehmer erwartet.

Mehr Informationen finden Sie unter www.rapidtech-fabcon.com.

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