Abrechnung

Fortbildung

Wirtschaftlichkeitsprüfung: Nicht dokumentiert heißt nicht durchgeführt

Frau erklärt am Whiteboard
iStock/skynesher

Was nicht dokumentiert wird, existiert auch nicht – im schlimmsten Fall steht als Konsequenz eine Wirtschaftlichkeitsprüfung an.

Erhält eine Praxis den Antrag auf eine Wirtschaftlichkeitsprüfung, beginnt eine nervenaufreibende Zeit – vom Heraussuchen der geforderten Patientenunterlagen über die Teilnahme an Ausschusssitzungen bis hin zum Beschluss der Prüfungsstelle ist es ein anstrengender Weg.

Von einer Wirtschaftlichkeitsprüfung betroffen zu sein, ist ärgerlich und kann unter Umständen auch kostspielig werden. Geprüft werden neben tatsächlichen Abrechnungsverstößen auch häufig vermutete unwirtschaftliche Behandlungsweisen. Werden diese festgestellt, hat der Zahnarzt mit nachträglichen Honorarkürzungen zu rechnen.

Kasten: kurz & knapp

  • Was: Seminar „Gewappnet für die Wirtschaftlichkeitsprüfung“
  • Wann: 17. Dezember 2016, 10 bis 15 Uhr
  • Wo: MPS Dental, Horbeller Straße 9, Köln
  • Wer: junge Zahnmediziner
  • Kosten: 39 Euro (inklusive MwSt.) mit Imbiss und Tagungsmappe
  • Fortbildungspunkte: vier
  • Noch Fragen: Infos und Anmeldung auf www.nwd-praxisstart.de/veranstaltungen

Wären Abrechnungsbestimmungen, Nebeneinanderberechnungen oder Ausschlüsse sowie die jeweiligen Richtlinien besser bekannt und würden sie genauer dokumentiert, könnten viele Prüfverfahren vermieden werden.

NWD Praxisstart bietet deshalb im Dezember ein Seminar zum Thema: „Gewappnet für die Wirtschaftlichkeitsprüfung“ an. Wie lassen sich Ärger, Aufwand und Honorarkürzungen vermeiden? Was wird bei einer Wirtschaftlichkeitsprüfung am häufigsten beanstandet und welche Konsequenzen können sich daraus ergeben? Das Seminar unterstützt dabei, den wirtschaftlichen Erfolg einer Praxis nachhaltig zu stärken.

Im Seminar werden Art, Sinn und Zweck der einzelnen Prüfmechanismen erläutert. Dazu zählen Verfahrensfragen, mögliche Rechtsmittel und der allgemeine Prüfungsablauf. Die Teilnehmer erhalten wichtige Informationen zu ihrer Pflicht, Leistungen korrekt und lückenlos zu dokumentieren. Außerdem werden exemplarisch die Leistungsbereiche Füllung, endodontische und parodontologische Leistungen, allgemeine zahnärztliche Leistungen sowie Untersuchung, Diagnostik und Beratung thematisiert.

Die Referenten, Rechtsanwalt Dr. Karl-Heinz Schnieder und Karina Müller, Fachberaterin für die Bereiche Abrechnung und Qualitätsmanagement bei NWD.C dental consult, verdeutlichen die Relevanz einer korrekten Dokumentation aller erbrachten Leistungen. Denn es gilt der Grundsatz: Was nicht dokumentiert ist, wurde auch nicht durchgeführt.

Das Seminar gibt einen umfassenden Überblick und hilft jungen Zahnmedizinern, Unklarheiten im Bereich der zahnärztlichen Abrechnung und Dokumentation auszuräumen.