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Jünger, weiblicher? Der neue geschäftsführende Vorstand der BZÄK wird wohl wieder ausschließlich aus Männern bestehen.
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Jünger, weiblicher? Der neue geschäftsführende Vorstand der BZÄK wird wohl wieder ausschließlich aus Männern bestehen.

Stellen wir uns vor, es gibt eine Wahl und kaum einer kriegt es mit. Nun ist es wieder soweit. Am 4./5. Juni 2021 finden sich die Delegierten der (Landes-)Zahnärztekammern zu einer außerordentlichen Bundesversammlung zusammen, um einen neuen geschäftsführenden BZÄK-Vorstand zu wählen.

BZÄK: Wahlen zum geschäftsführenden Vorstand

Mit Sicherheitskonzept, weitgehend durchgeimpft, mit Abstand, frisch getestet, individuellen Wahlkabinen und einer wandernden Wahlurne. Mit einem Wort: safe.

Und ebenso sicher ohne Frauen. „Jünger, weiblicher“ – so die standespolitische Selbstverpflichtung allenthalben. Diversität und so. Der Faktencheck fällt dann leider ganz anders aus. Es ist BV und keine Frau tritt an. Hatte es im November 2020, als die BV Corona-bedingt ausfallen musste, mit Rebecca Otto aus Thüringen noch eine junge Kandidatin gegeben, wurde sie nun von gepflegten Männerseilschaften mit einem durchsichtigen Schachzug ins Abseits gestellt. Kein Delegiertenmandat, keine Kandidatin. Peng.

Und wer tritt nun an? Offiziell ist da wie immer wenig zu hören. Das machen die Jungs unter sich aus. Da gibt es wohl ein Team West aus Dr. Michael Frank (LZK Hessen) als Präsidentschaftskandidat und Christian Berger (BLZK) und Konstatin von Laffert (ZÄK HH). Und es gibt ein Team Süd-Ost um den langjährigen BZÄK-Vize und jetzigen Präsidentschaftskandidaten Prof. Dr. Dietmar Oesterreich (BZÄK/ZÄK MV). Er tritt mit Dr. Torsten Tomppert (LZK BW) und Dr. Karsten Heegewaldt (ZÄK Berlin) an. Prof. Dr. Christoph Benz, ebenfalls derzeit BZÄK-Vize, wird wohl auch wieder kandidieren.

Gestandene Männer – Zwinkersmiley.

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