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18. Februar 2019

Kurzmeldungen KW 8/2019

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Google: Forschung an Hirn-Interface bestätigt

Wie das Newsportal VRODO berichtet, ist Googles Chef-Ingenieur Ray Kurzweil überzeugt, dass die Menschheit mit intelligenter Technologie verschmelzen wird. Nanoroboter sollen direkt im Gehirn andocken und so zum Beispiel VR- und AR-Erlebnisse ohne klobige Brillen ermöglichen. Der Erfinder und Direktor der technischen Entwicklung bei Google geht fest davon aus, dass es ab den 2030er Jahren so richtig mit Gehirn-Computer-Schnittstellen losgeht. Google experimentiere bereits mit Simulationen des biologischen Neokortex, der unter anderem Sinneseindrücke und Bewegung steuert. Dieser soll mit einem künstlichen Neokortex in der Cloud verbunden werden. Durch den Cloud-Anschluss werde das menschliche Gehirn laut Kurzweil deutlich leistungsfähiger. Kurzweil erwartet in den kommenden zehn Jahren eine Flut medizinischer Applikationen, die unter anderem die Lebenszeit von Menschen signifikant verlängern werden. Mehr dazu gibt es hier.

Amazon: Erneuter Rekordgewinn dank Cloud Computing

Der Online-Händler Amazon hat im Schlussquartal 2018 zum dritten Mal ein Rekordgewinn geschafft. Der Online-Händler meldet ein Umsatzplus um 20 Prozent auf 72,4 Milliarden Dollar. Das ist der Sparte „Amazon Web Services“ (AWS) zu verdanken, die auf Dienstleistungen rund um „Cloud Computing“ wie zum Beispiel Datenanalyse spezialisiert ist. Amazon ist Marktführer in diesem Geschäft und konkurriert dabei mit Microsoft und Google. Im vergangenen Quartal stieg der Umsatz von AWS um 45 Prozent. Die AWS-Sparte macht derzeit 11 Prozent des Gesamtkonzernumsatzes aus.

Studie: Empathie für humanoide Roboter könnte Menschenleben kosten

Ein Team um Sari Nijssen von der Radboud University in Nijmegen (Niederlande) und Markus Paulus, Professor für Entwicklungspsychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, hat in einer Studie untersucht, inwiefern sich Menschen Robotern gegenüber mitfühlend verhalten und ihrem Verhalten moralische Prinzipien zugrunde legen. Die Teilnehmer der Studie wurden vor ein moralisches Dilemma gestellt, in dem sie entscheiden mussten, ob sie einen Einzelnen in Lebensgefahr bringen, um eine Gruppe verletzter Menschen zu retten. In unterschiedlichen Szenarien handelte es sich dabei mal um einen Menschen, mal um einen humanoiden Roboter mit menschlichen Zügen. Ergebnis: Je menschenähnlicher die Roboter aussahen, desto weniger waren die Versuchspersonen dazu geneigt, den Roboter zu opfern.

BARMER: Digitale Abrechnung mit De-Pay seit Jahresbeginn möglich

Nach erfolgreichem Abschluss des Pilotprojekts bietet nun auch die BARMER in Zusammenarbeit mit der HMM Deutschland GmbH ihren Leistungserbringern die digitale Abrechnung von Hilfsmittelversorgungen mit De-Pay an. Dazu kann De-Pay aus der Webanwendung „ZHP.X3“ (ZHP=Zentrale Healthcare-Plattform) oder aus Branchenlösungen mit De-Pay-Schnittstelle genutzt werden. Der bisherige arbeitsintensive und umfangreiche Dokumentenaustausch entfällt. Vom Antrag über die Genehmigung und die Fallbearbeitung bis hin zur integrierten elektronischen Zahlung über das Abrechnungsverfahren „De-Pay“ – das neue Abrechnungsverfahren kann ab sofort von Hilfsmittelversorgern wie Sanitätshäuser, Orthopädieschuhmacher und Apotheken genutzt werden.

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