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Fortbildung

HAC – Wenn die Mutter mit der Tochter …

Larissa Lammering (links) und Sabine Monka-Lammering
Privat

Larissa Lammering (links) und Sabine Monka-Lammering

Bei der dritten Auflage von „Power für DreamTeams“, die die Haranni Academie am 2. Februar 2019 in Herne erneut veranstaltet, wird es zu einer ganz besonderen Premiere kommen: Zum Referententeam gehören Sabine Monka-Lammering und ihre Tochter Larissa Lammering. Solch eine Kombination hat es in der Haranni Academie bislang noch nicht gegeben. Im Interview erklären Mutter und Tochter die Hintergründe.

Wenn die Haranni Academie nächstes Jahr im Februar ihren Team-Tag für die zahnärztlichen Teams veranstaltet, werden Sie beide als Referentinnen mit dabei sein. Ist das neu für Sie oder haben Sie im Fortbildungsbereich schon einmal zusammengearbeitet?

Sabine Monka-Lammering: Aktuell arbeiten wir bereits als Dozentinnen für die Fortbildung Fachwirtin für ambulante medizinische Versorgung. So haben wir schon Erfahrungen in unserer gemeinsamen Zusammenarbeit gesammelt.

Larissa Lammering: Unsere Schwerpunkte liegen zwar in unterschiedlichen Themenbereichen, doch es ist trotzdem schön, nun zusammenzuarbeiten. Im alltäglichen Berufsleben ist dies nicht möglich, doch gerade durch solche Fortbildungen und den Power-für-Dream-Teams-Tag können wir unsere Erfahrungen bündeln.

Wie ist die Idee, Mutter und Tochter zu verpflichten, entstanden?

Lammering: Dies ist beim Brainstorming für den Team-Tag entstanden. Wir haben gemeinsam die Themen erarbeitet. Ich hatte dann die Idee, Social Media in den Workshop zu integrieren. Ich denke, jeder Azubi kann sich mit diesem Thema identifizieren.

Monka-Lammering: Genau, und dann haben wir beschlossen, dass Larissa das Thema doch übernehmen kann. Uns ist oft aufgefallen, dass Äußerungen im Netz Schwierigkeiten im Arbeitsleben hervorrufen.

Welche Themen werden Sie in Ihren Workshops besetzen?

Monka-Lammering: In meinem ersten Thema „Wie viel QM braucht die Praxis?“ stelle ich kurz die Mindestanforderungen und Grundlagen aus der QM-Richtlinie vor, gebe Tipps zur Erarbeitung der eigenen Praxisphilosophie und zur Erstellung von Arbeitsanweisungen für einen reibungslosen Behandlungsablauf. Bei meinem Azubi-Thema erarbeite ich mit den Auszubildenden Kommunikationsregeln für den Umgang mit unterschiedlichen Patiententypen aus der Praxis.

Lammering: Ich werde auf Beispiele in den sozialen Netzwerken eingehen, mit denen wahrscheinlich viele Azubis schon zu tun hatten, wie: Was mache ich, wenn mein Chef mir eine Freundschaftsanfrage auf Facebook sendet? Welche Fotos kann ich posten? Wie verhalte ich mich im Netz richtig? Welche Äußerungen sollte ich vermeiden?

Welche besonderen Skills können Sie jeweils einbringen?

Monka-Lammering: Ich bin sehr vertraut im Umgang mit Auszubildenden, kann mich auf deren Praxissituation einstellen, sie in ihrer eigenen Sprache abholen und dementsprechend schulen.

Lammering: Mit der Thematik Social Media habe ich jeden Tag zu tun – schon alleine durch meinen Beruf als Performance und Online Marketing Manager. Ob man nur mal kurz seinen Instagram-Feed checkt oder etwas auf WhatsApp schreibt – man ist immer mit sozialen Medien konfrontiert. So wird es den Azubis auch gehen. Mit meinem Wissen in diesem Bereich möchte ich Teilnehmer sensibilisieren, denn das Internet vergisst nicht.

Warum sind Veranstaltungen für das gesamte Team so wichtig?

Monka-Lammering und Lammering (gleichzeitig): Teambuilding!

Monka-Lammering: Es ist wichtig, gemeinsam etwas zu unternehmen. So können die Mitarbeiter dem Praxisalltag und der Routine etwas entgegensetzen.

Monka-Lammering: Genau, durch diese gemeinsamen Veranstaltungen wird die Motivation im Team gesteigert, und das Team wächst zusammen. Die Mitarbeiter sammeln neue Ideen für die Arbeit.

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