Ausbildung

Auf den Zahn gefühlt

Ausbildung der ZFA auf dem Prüfstand

ZFA in der Ausbildung
Anna Jurkovska / stock.adobe.com

Immer mehr ZFAs denken an einen Berufswechsel. Damit dürfte sich der Fachkräftemangel weiter verschärfen.

    Sie arbeiten in einer Zahnarztpraxis oder einer zahnmedizinischen Einrichtung, sind selbst Zahnmedizinische Fachangestellte, Auszubildende oder bilden diese in Zahnarztpraxen, zahnmedizinischen Einrichtungen oder in der Berufsschule aus oder sind Mitglied entsprechender Prüfungsausschüsse. Dann ist Ihre Meinung jetzt gefragt!

    Denn das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) und im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine bundesweite Online-Befragung gestartet. Die Umfrage ist Teil einer vom BIBB durchgeführten Voruntersuchung. Ziel dieser Voruntersuchung ist es, die derzeitigen Qualifikationsanforderungen an Zahnmedizinische Fachangestellte zu untersuchen und eine Einschätzung über mögliche Veränderungen und künftige Anforderungen unter Berücksichtigung arbeitsorganisatorischer und technologischer Entwicklungen vorzunehmen. Die durch die Umfrage gewonnenen Informationen fließen in die geplante Modernisierung des Ausbildungsberufs ein.

    Die Ausbildung der Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA) zählt mit jährlich rund 12.000 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen zu den ausbildungsstärksten Berufen in Deutschland. Die letzte Überarbeitung der Ausbildungsordnung liegt aber mittlerweile knapp 20 Jahre zurück. In dieser Zeit sind jedoch die betrieblichen Abläufe und Aufgaben in der zahnmedizinischen Versorgung zunehmend komplexer geworden und stellen – auch vor dem Hintergrund der technologischen Entwicklung – neue Herausforderungen an die berufliche Handlungsfähigkeit der Beschäftigten.

    Um eine möglichst breite Beteiligung an der Untersuchung zu gewährleisten, wird diese unter anderem von der Kultusministerkonferenz, der Bundeszahnärztekammer (BZÄK), der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) sowie dem Verband medizinischer Fachberufe (VMF) unterstützt, die auch im Projektbeirat vertreten sind.

    Die Umfrage ist bis zum 4. Oktober 2019 im Internet zu erreichen. Die Beantwortung der Fragen nimmt etwa 20 bis 30 Minuten in Anspruch. Die Ergebnisse der Online-Befragung fließen in die Empfehlungen des Projektabschlussberichtes ein, mit dessen Veröffentlichung Anfang 2020 zu rechnen ist.

    Weitere Informationen zum Projekt

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